Schulwegsicherheit - SP-Hora: Anzahl der Schulwegunfälle in Wien rückläufig

Umfangreiche Maßnahmen der Stadt zeigen Wirkung - Kritik von VP-Cortolezis-Schlager nicht nachvollziehbar

Wien (SPW-K) - "Die Anzahl der Schulwegunfälle in Wien geht in den letzten Jahren tendenziell zurück. Das ist nicht nur auf die gute Aufklärungsarbeit der verschiedenen Einrichtungen, sondern auch auf zahlreiche bauliche Maßnahmen im Straßenraum zurückzuführen. Die Maßnahmen der Stadt greifen", stellte Montag der Verkehrssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Karlheinz Hora, in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Ausführungen von VP-Stadträtin Cortolezis-Schlager zu diesem Thema fest.

Derzeit bestünden, so Hora weiter, bereits 160 Schulwegpläne, laufend kämen neue hinzu. Sowohl die Polizei als auch das Kuratorium für Verkehrssicherheit würden ihre Aufklärungsarbeit intensivieren. Zudem würden laufend Schutzwege im Bereich von Schulen mit roten Umrandungen optisch auffälliger gestaltet wie ebenso im Bereich von Schuleneingängen Fahrbahnteiler bzw. Fahrbahnanhebungen vorgenommen. "Die Fortsetzung und Optimierung dieses Programms ist sowohl enges Anliegen der Stadt insgesamt als natürlich auch der Bezirke. Bei Maßnahmen zur Verkehrssicherheit darf und wird es in Wien keinen Stillstand geben. Die Befürchtungen und die Kritik von Cortolezis-Schlager sind für mich nicht nachvollziehbar", betonte Hora.

Hinsichtlich der Forderung der VP-Stadträtin, eine eigene Stadtwache könnte die Aufgaben der Schülerlotsen übernehmen, meinte Hora, dass die Überwachung des Verkehrsablaufes -und damit die Sicherheit im Straßenverkehr - grundsätzlich Angelegenheit der Polizei wäre. Die auf freiwilliger Basis tätigen Schulweglotsen unterstützen dabei die Exekutive. "Die Versuche der Wiener ÖVP, nahezu sämtliche Ordnungs- und Sicherheitsaufgaben, so nun auch die Schulwegsicherung, einer eigenen Stadtwache zu übertragen, nehmen bereits ein inflationäres Ausmaß an, das bar jeder seriösen Politik ist", schloss Hora. (Schluss)

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