FP-Blind: Verschläft Simas Cobenzl-Skandal?

Billigwein aus Niederösterreich unter Wiener Wappen verkauft

Wien, 27-07-2007 (fpd) - Das von der MA-49 geführte Weingut
Cobenzl ist am Scheideweg angelangt. Die Verantwortlichen müssen sich entscheiden, ob sie "Botschafter" der Wiener Weinkultur oder aber Vermarkter von 08/15-Weinen aus Niederösterreich und dem Burgenland sein wollen, meint der Wiener FPÖ-Umweltsprecher Kurth-Bodo Blind.

Nachdem ruchbar wurde, dass bis zu 50% des unter dem Wiener Wappen verkauften Weines Billigzukäufe aus dem "Weinland" sind, ist SPÖ-Umweltstadträtin Sima zum Handeln aufgefordert. Wie lange will sie diesem Treiben am Cobenzl noch zusehen?

Warum muss der Wiener Steuerzahler für die Abfüllung von xy-Weinen blechen? Es ist unter diesen Umständen inakzeptabel, dass dieser für Investitionen am defizitären Weingut gerade stehen muss, so Blind.

Bei teuren Anschaffungen wie der Errichtung einer Fotovoltaikanlage (2006) oder Auspflanzungen von Weingärten, Pflege von Randflächen, Anschaffung von Maschinen (2007) hat die SPÖ dem Wiener Steuerzahler jedenfalls beherzt in die Tasche gegriffen. Während andere Weingüter satte Gewinne schreiben, schafft es die Stadt Wien auch hier, tief in die roten Zahlen zu rutschen.

Blind fordert daher, dass Sima zumindest die Verwendung des Wiener Wappens für billige Fremdweine wegen Irreführung der Konsumenten stoppt. Weiteres Wegschauen der SPÖ-Umweltstadträtin würde den ehrlichen Wiener Winzern massiv schaden, schloss Blind. (Schluss)am

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