VP-Wien: Für sichere Schulwege gibt es noch viel zu tun

Die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zählt offenbar nicht

Wien (OTS) - Der Schulbeginn steht unmittelbar bevor und alljährlich müssen erneut die selben Forderungen erhoben werden. "Es ist traurig, aber wahr. Die Sicherheit für die Schülerinnen und Schüler auf Wiens Straßen ist auf weiten Strecken nicht gegeben, da gibt es noch viel zu tun", meinen der VP-Parteiobmann der Josefstadt, Andreas Ottenschläger, und die Klubobfrau der ÖVP Floridsdorf, Andrea Mayrhofer, unisono.

Schicker schaut tatenlos zu

Als `skandalös´ bezeichnet Ottenschläger die Tatsache, dass im Bereich der Lederergasse hinter dem Gymnasium der Piaristen im achten Bezirk sowohl ein Zebrastreifen als auch die Errichtung einer Tempo 30 Zone abgelehnt wurde. Das Argument: Die Wiener Linien sind dagegen, weil die Linie 13A durch die Lederergasse braust.
"Es kann doch nicht sein, dass der Wunsch eines Bezirkes und die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler nichts zählt weil die Wiener Linien der Meinung sind, der Bus müsse beschleunigt werden. Der zuständige Stadtrat Schicker schaut dem auch noch tatenlos zu. Es stellt sich schon die Frage wer in Wien Verkehrspolitik macht - der zuständige Stadtrat im Sinne der Bevölkerung oder die Wiener Linien", ärgert sich Ottenschläger.

Zebrastreifen gefährden die Sicherheit

Auch in Floridsdorf ist die Situation nicht anders. So gibt es dort noch immer keinen Schulwegplan, der Gefahrenstellen aufzeigt, obwohl dies eine langjährige Forderung aller Experten ist.
Auch in der Galvanigasse, wo sich ein Hort, ein Kindergarten, eine Pfarre und ein viel benützter Schulweg befinden, wurde der Antrag auf Errichtung eines Zebrastreifens abgelehnt. Auch hier ist die Argumentation absurd: Zebrastreifen gefährden laut SPÖ die Sicherheit!
"Es ist mir unverständlich, dass man die Wünsche der Eltern und der Schüler nach mehr Sicherheit dem engstirnigen Denken mancher Politiker unterordnen muss. Die Betroffenen sind verzweifelt, seit mehreren Jahren betreiben sie ihre Forderung - sogar eine Demonstration hat schon stattgefunden - aber es geschieht einfach nichts", so die VP-Floridsdorf Klubobfrau.
Dies sind nur zwei Beispiele von vielen. Fast jeder Bezirk berichtet über Ähnliches.
"Wir fordern die politisch Verantwortlichen auf, rasch im Sinne der Schülerinnen und Schüler zu handeln - bevor etwas passiert!" schließen Ottenschläger und Mayrhofer.

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