Niederwieser begrüßt Wunsch nach Versachlichung der bildungspolitischen Diskussion: "Das nervt ohnehin schon alle!"

Wien (SK) - "Der Grad zwischen sachlicher und unsachlicher Diskussion ist manchmal ziemlich schmal, aber ich würde es sehr begrüßen, wenn ich mich künftig nicht dreimal in der Woche über einen ´Missethon´ ärgern müsste", kommentierte SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser die heutigen Aussagen des ÖVP-Generalsekretärs zur Bildungspolitik. Damit die nun auch von Missethon geforderte Versachlichung der Bildungspolitik funktioniert, müsse dieser aber von der ÖVP-Strategie abrücken, systematisch die SPÖ-MinisterInnen zu attackieren. "Schmied hat in den wenigen Monaten die Stimmung verändert und die Voraussetzungen für Lehren und Lernen durch kleinere Klassen verändert, natürlich mit Unterstützung von Finanzminister Molterer. Da würde man sich doch ein lobendes Wort des Koalitionspartners erwarten können", sagte Niederwieser am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Zu den "sachlichen" Teilen der Missethon-Aussagen hält der SPÖ-Bildungssprecher fest, dass die Schulpartner wichtiger Bestandteil jeder SPÖ-Bildungspolitik sind. "Schule funktioniert nur gemeinsam mit den Kindern und deren Eltern aber dort wo das Elternhaus auslässt muss eine gute Familien- und Bildungspolitik zur Stelle sein und wir freuen uns auf die sachpolitische Vorschläge von Familien- Jugend- und Gesundheitsministerin Kdolsky." (Schluss) up

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0003