ÖVP-Offensiv – Missethon I: SPÖ-Schmied muss klares Signal gegen Gewalt an Schulen setzen

Hilfeschrei von Schüler/innen an die Erwachsenenwelt

Wien, 27. August 2007 (ÖVP-PD) „SPÖ-Bildungsministerin Schmied ist gefordert, endlich ein klares Signal gegen Gewalt an den
Schulen zu setzen“, betont ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon im Rahmen von „ÖVP-Offensiv“. Es besteht „dringender Handlungsbedarf, Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern dürfen nicht im Stich gelassen werden“, unterstreicht Missethon. Man muss endlich wegkommen von einer philosophisch-ideologischen Diskussion hin zur Frage: Wie sieht der Schulalltag tatsächlich aus? „Schmied ist gefordert, klare Spielregeln zu formulieren und die Betroffenen nicht im Stich zu lassen“, so Missethon. ****

Das Thema „Gewalt an den Schulen“ ist ein Schlüsselthema, da das Klima an Schulen direkten Einfluss auf den Lernerfolg hat. Aktuelle Umfragen belegen: Als Hauptforderung der Bevölkerung fordern 55 Prozent im Rahmen des „Schulmonitoring 2007“ mehr Aufklärung über Drogen und 52 Prozent fordern mehr Maßnahmen gegen Gewalt an Schulen. „Lehrer brauchen die notwendige Unterstützung“, so Missethon.

Im Rahmen der gleichen Studie meinen 17 Prozent der Lehrer/innen, 25 Prozent der Eltern, jedoch fast 40 Prozent der Kinder, die Schule wird mit Gewalt und Aggression Jugendlicher „schlecht“ fertig. „Das ist ein „Hilfesschrei der Schüler/innen an die Erwachsenenwelt, die dieses Thema nicht mit der entsprechenden Konsequenz wahrnimmt“, so der ÖVP-Generalsekretär.

Wie auch eine aktuelle Market-Umfrage zeigt, meinen 17 Prozent, Lehrer/innen haben ausreichend Möglichkeiten, Schüler/innen in die Schranken zu weisen, aber 78 Prozent sind vom Gegenteil überzeugt. Missethon betont: „Gewalt darf an Schulen keinen Platz haben. Es braucht ein klares Signal der Erwachsenen, dass Gewalt an Schulen geächtet und geahndet werden soll.“ Dabei kommen deutlich auch die unterschiedlichen Erwartungshaltungen von Eltern an die Schule und der Schule an die Eltern zutage.

Der ÖVP-Generalsekretär weiter: „Schmied hat es in mehreren Interviews geschafft, das Thema Drogen an Schulen bzw. der Drogenprävention gänzlich auszusparen. Schmieds bisherige Haltung kommt einem bewussten Ignorieren gleich.“ Die Politik muss Verantwortung übernehmen und darf den Hilfeschrei der Schüler/innen nicht ignorieren. „Es wird Zeit, dass sich die Unterrichtsministerin dieser Verantwortung stellt und Antworten auf die drängenden fragen der Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern gibt“, so Missethon. „Ich erwarte mir, dass Schmied eine klare Haltung einnimmt“, fordert Missethon.

Bildungsministerin Schmied hat im „News“-Interview angekündigt, dass Schule ein Familienersatz sein kann. „Das ist zutiefst widersprüchlich! Schule kann nie ein Familienersatz sein“, betont der ÖVP-Generalsekretär. „Offenbar will die SPÖ die Familie abschaffen und durch die Institution Schule ersetzen. Schule kann und soll Familie ergänzen, aber ist kein Ersatz“, schließt Missethon.

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