Weinzinger: Nein zu Steuererhöhungsplänen von Gusenbauer

Lohnerhöhungen nur sinnvoll, wenn es gleichzeitig eine wirksame Steuerreform gibt

Wien (OTS) - Ein klares Nein kommt vom Finanzsprecher der FPÖ und Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, NAbg. Lutz Weinzinger zu den Plänen von Bundeskanzler Gusenbauer "die Löhne ordentlich zu erhöhen statt endlich die längst überfällige Steuerreform im kommenden Jahr umzusetzen. Denn Gusenbauer verschweigt dabei bewusst, dass die Steuerzahler dann zwar auf dem Papier mehr verdienen, jedoch die Steuersätze auch höher angesetzt sind. Unterm Strich zusammengefasst bedeutet die aktuelle Ankündigung Gusenbauers, dass er noch mehr Steuern einnehmen will."

Lohnerhöhungen zur Stärkung der Kaufkraft und somit des Wirtschaftstandortes sind nach Ansicht des freiheitlichen Finanzsprechers "nur dann sinnvoll und beleben die Wirtschaft, wenn damit eine wirksame Steuerreform einhergeht."

Weinzinger, von Beruf Steuerberater, nannte ein plakatives Rechenbeispiel: "Wer heute als Angestellter 1.500 Euro brutto verdient, hat einen Steuersatz von 26,8 Prozent, bei 1.600 Euro Bruttomonatseinkommen liegt der Steuersatz dann aber bereits bei 27,3 Prozent. Nahezu 50 Prozent der Lohnerhöhung von 100 Euro gehen dann an das Finanzamt. Die aktuelle Ankündigung von Bundeskanzler Gusenbauer ist eine negative Milchmädchenrechnung für die österreichischen Steuerzahler", schloss Weinzinger.

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