Strache fordert entschiedene Maßnahmen gegen die Islamisierung Österreichs

Änderung der Bundesverfassung für Bauverbot von Minaretten - Jährlicher Islamisierungsbericht

Wien (OTS) - Entschiedene Maßnahmen gegen die Islamisierung Österreichs forderte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Ein österreichweites Bauverbot für Minarette, ein Kopftuchverbot an öffentlichen Schulen, Universitäten und im öffentlichen Dienst, die Abschiebung von Hasspredigern und ein jährlicher Islamisierungsbericht seien unumgänglich.

Gerade in Anbetracht der jüngsten Aussagen des Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Anas Schakfeh, und des SPÖ-Gemeinderats und Integrationsbeauftragten der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Omar Al-Rawi, wonach Österreich "mit Sicherheit neue Moscheen" brauche und "Muslime sichtbar werden" sollten, sei es höchst an der Zeit, diesen Entwicklungen gegenzusteuern, betonte Strache. Auch die in der "Presse" zitierte Studie der Akademie der Wissenschaften, wonach der Moslemanteil Mitte des Jahrhunderts 26 Prozent betragen werde, spreche eine klare Sprache.

Strache verlangte eine Änderung der Bundes-Verfassung, die ein Verbot des Bauens von Minaretten und eine Verpflichtung der Religionen zur Verwendung der deutschen Sprache bei der Abhaltung von Gottesdiensten und Predigten beinhalte. Weiters forderte er die Bundesregierung auf, jährlich dem Nationalrat einen Situationsbericht über den Stand der Islamisierung in Österreich, speziell zur Integration von Muslimen im Hinblick auf die Bereiche Praktizierung der Scharia, Gewaltpotenzial und Terrorismusgefahr, Lebensweise und Bildung einer Parallelgesellschaft, religiöse Erziehung, Haltung zum Extremismus, Zwangsehe, Ehrenmord, Menschenrechte, Gleichberechtigung von Mann und Frau, Demokratieverständnis und Toleranz, vorzulegen.

Der Islam sei nicht nur eine Religion, sondern auch ein totalitäres Rechts- und Gesellschaftssystem und eine politische Anschauung mit eigenen Gesetzen für die Gläubigen. Er sehe die Welt als Kriegsschauplatz, bis die gesamte Menschheit islamisch sei, führte Strache weiter aus. Das Symbol dieser Ideologie sei die Moschee mit dem Minarett. Schon der ehemalige Bürgermeister von Istanbul und heutige türkische Ministerpräsident Erdogan predigte: "Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten." Die Symbolik der Kuppel und des Minaretts sei eindeutig, denn sie stünden für Helm und Schwert. Es sei nicht verwunderlich, dass Bürger in Österreich vehement gegen den Bau von Minaretten, so wie in Telfs in Tirol oder aber auch in Bad Vöslau in Niederösterreich aufträten. Die FPÖ unterstütze diese Haltung der Österreicher voll und ganz.

In diesem Zusammenhang zitierte Strache auch den niederländischen Schriftsteller Leon De Winter: "Wir sollten die Arroganz aufbringen, unsere neuen islamischen Mitbürger Verträglichkeit, Individualität und die Rechte und Pflichten des modernen Bürgertums zu lehren, doch wir lassen uns von den Illusionen des Multikulturalismus lähmen. Seit den sechziger Jahren machen wir uns selbst weis, alle Kulturen seien gleichwertig. Wenn das so wäre, wäre Kannibalismus nur eine Frage des Geschmacks. In den Niederlanden wie in ganz Europa wird der Druck der Intoleranten auf unsere Toleranz zunehmen. Uns bleibt keine andere Wahl: Wir müssen eine Weile die Tore schließen und uns auf die Frage besinnen, wer wir sein wollen und was wir dafür zu opfern bereit sind. Haben wir den Mut, Antworten darauf zu finden?"

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