FPÖ: ÖVP setzt mit Pro-Gentechnik-Kurs Gesundheit der Österreicher aufs Spiel

Klement: Molterer ein Knecht der Gentechnikkonzerne

Wien (OTS) - "Die Aussagen von Vizekanzler Molterer zur Lockerung der Gentechnik-Gesetzgebung beweisen, dass die ÖVP mit gespaltener Zunge spricht", stellt der freiheitliche Landwirtschaftssprecher NAbg. Karlheinz Klement fest.

"Auf der einen Seite", so Klement, "werden Pröll und Kdolsky nicht müde zu behaupten, die Österreicher könnten in Sachen Gesundheit und Gentechnik sicher sein, es würde zu keiner Vergiftung der österreichischen Landwirtschaft kommen. Auf der anderen Seite hat der Ministerrat im Mai 2007 einer Erhöhung des zulässigen Gentechnik-Anteils bei Biolebensmitteln von 0,1% auf 0,9% zugestimmt. In einem weiteren Schritt sollen nun die Hürden für gentechnisch veränderte Bioethanol-Pflanzen fallen. Das beweist wieder einmal, dass die ÖVP ein Doppelspiel betreibt, um den Bürgern Beruhigungspillen zu verabreichen."

Der Verdacht erhärte sich, dass der ÖVP die Gesundheit der Österreicher völlig egal sei. "Die ÖVP verrät die österreichischen Bauern, Molterer ist ein Knecht der Gentechnikkonzerne", so Klement weiter.

Der nächste Schritt werde dann wahrscheinlich die völlige Freigabe von GVOs sein. Damit würde Österreich das gleiche Schicksal erleiden wie Argentinien, Indien, Rumänien etc. "In kurzer Zeit wäre unsere Landwirtschaft zerstört und im Besitz einiger weniger Großindustrieller. Krankheiten wie Krebs, Herzverfettung, Unfruchtbarkeit usw. würden massiv zunehmen", warnt Klement.

"Ist es das, was Sie wollen, Herr Molterer? Wo bleibt der Aufschrei des Bauernbundes, wo bleibt der Prostest von Frau Kdolsky? Gibt es in der ÖVP überhaupt noch jemanden, der sich gegen diesen Pro-Gentechnik-Kurs erheben kann und darf?", fragt Klement abschließend.

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