GPA-DJP-Jugend: Rekordgewinne der Banken müssen zu mehr Lehrstellen führen!

Wohlstand muss gerecht auf ArbeitnehmerInnen und Lehrlinge verteilt werden

Wien (GPA-DJP/ÖGB) - "Die Banken schreiben derzeit Rekordgewinne und planen trotzdem massiven Personalabbau. Gleichzeitig fehlen in Wien tausende Lehrstellen. Wir fordern eine gerechte Verteilung des Wohlstandes - auch für die Jugendlichen! Die hervorragende Gewinnentwicklung in der Branche würde einen breiten Ausbau der Ausbildungsplätze ermöglichen", verlangt Peter Pick, Regionaljugendvorsitzender der GPA-DJP Wien, heute im Rahmen eines Treffens der Wiener JugendvertrauensrätInnen der Banken in der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP). ++++

"Der Anteil am Gewinn darf den ArbeitnehmerInnen nicht vorenthalten werden. Die Gewinnentwicklung muss sich in mehr Ausbildungsplätzen und auch in höheren Lehrlingsentschädigungen widerspiegeln! Im Sinne einer gerechten Verteilung des Wohlstandes werden wir auch das Ziel der Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden pro Woche nicht aus den Augen verlieren", erklärt Pick.

"Alleine mit den Vorstandsprämien des Jahres 2006 einer großen österreichischen Bank könnten 7220 neue Lehrausbildungsplätze geschaffen werden! Doch genau das Gegenteil passiert: trotz Rekordgewinnen gehen die Lehrausbildungsplätze in den Wiener Banken zurück" erläutert Pick. "Derzeit steht außerdem die Frage im Raum, in welchem Ausmaß die Lehrlinge vom geplanten Personalabbau betroffen sind", so Pick abschließend.

ÖGB, 23. August 2007 Nr. 485

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