Caritas-Auslandshilfechef zu Entwicklungsbank: "Kein Freudentag für die Armutsbekämpfung"

Christoph Petrik-Schweifer: "Dient Außenhandel und nicht der Entwicklungszusammenarbeit"

Wien (OTS) - "Die geplante nationale Entwicklungsbank ist ein Instrument der österreichischen Außenhandelspolitik. Einen Freudentag für die Entwicklungszusammenarbeit bedeutet das nicht", sagt Caritas-Auslandshilfechef Christoph Petrik-Schweifer nach den jüngsten Ankündigungen von WKÖ-Chef Leitl und Finanzsstaatssekretär Matznetter am Forum Alpbach, dass die neue Bank vor der Gründung stehe. Denn bei der geplanten Entwicklungsbank gehe es mehr um die Entwicklung heimischer Unternehmen, was auch legitim sei, als um die Entwicklung der Länder des Südens, ist er überzeugt.

Petrik-Schweifer: "Für die Menschen in den ärmsten Ländern der Welt ist es viel wichtiger, ob die Regierung endlich konkrete und beherzte Schritte unternimmt, um ihre Entwicklungshilfegelder auf 0, 51 Prozent und in Folge auf 0,7 Prozent des Bruttonationalprodukts zu erhöhen, als ob die Entwicklungsbank mit 1. Jänner 2008 startet oder nicht."

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