WKÖ: Anzahl der Lehrlinge und der Lehrbetriebe nimmt zu!

Landertshammer: Betriebe nehmen ihre Ausbildungsaufgabe ernst - Lehrlinge sind die Fachkräfte von morgen

Wien (PWK592) - Die österreichischen Unternehmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung von Fachkräften. In den vergangenen zwei Jahren stiegen in Österreich sowohl die Lehrlingszahlen, als auch die Zahl der Lehrbetriebe. "Wurden 2004 noch 119.071 Lehrlinge in Österreich gezählt, so waren es im abgelaufenen Jahr 125.961 Lehrlinge. Die Zahl der Lehrbetriebe nahm seit 2004 von 36.139 auf 37.783 mit Jahresende 2006 ebenfalls zu", berichtet der Leiter der Bildungspolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich, Michael Landertshammer, anlässlich der aktuellen Lehrstellen-Diskussion.

Das erreichte Plus an Lehrlingen seit 2004 übertreffe alle Erwartungen. Die Anzahl der Lehrplätze habe sich damit nicht nur parallel mit der Anzahl der Jugendlichen gesteigert, sondern es sei auch bei stärkeren Jahrgängen ein höherer Anteil an Pflichtschulabsolventen in der Lehre untergekommen. So ist der Anteil der Lehranfänger gerechnet an den Geburtsjahrgängen gestiegen: 40,5% der Jugendlichen des Geburtsjahrgangs 1989 fingen 2005 eine Lehre an, unter den Jugendlichen des Geburtsjahrganges 1990 waren es bereits 42,6%, die 2006 eine Lehre starteten.

"Punktuelle Zahlen über Lehrstellenlücken während einzelner Sommermonate spiegeln nicht die Gesamtsituation wider und wirken sich kontraproduktiv auf die an sich sehr gute Lehrlingsstimmung aus", spricht sich Landertshammer deutlich "gegen Verallgemeinerungen von Sommer-Lehrlingszahlen aus politischem Kalkül" aus. "Wie jedes Jahr werden die meisten Lehrlinge im Herbst eingestellt und nicht während der Ferien- und Urlaubszeit."

"Wir sind seit Jahren auf dem richtigen Weg mit der Forcierung der Lehrlingsausbildung, denn die Lehrlinge von heute sind die Fachkräfte von morgen. Dieser wichtigen Ausbildungsaufgabe sind sich unsere Betriebe bewusst, was die Entwicklungen der Lehrlings- und Lehrbetriebszahlen deutlich zeigen", so der Bildungsexperte. (Ne)

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