SP-Hora: Wien um Beseitigung von Unfallgefahrenstellen für Radfahrer intensiv bemüht

Wien (SPW-K) - "Die zuständigen Stellen des Magistrats sind ständig bemüht, Unfallgefahrenstellen im bestehenden Radwege- bzw. Radroutennetz in Wien zu beseitigen und Radwegeplanungen mit der Zielrichtung eines möglichst friktionsfreien Ablaufs des Radverkehrs mit den anderen Verkehrsteilnehmern durchzuführen. Dabei ist auch jede Empfehlung sowohl der RadfahrerInnen selbst, z.B. im Rahmen der von den Grünen durchgeführten Aktion, als auch von den Interessensvertretungen der RadfahrerInnen willkommen. Dass die Maßnahmen der Stadt zur Hebung des Radverkehrs im gesamten Verkehrsaufkommen greifen, belegt die ständige Steigerung des Anteils von Radfahrten an allen zurückgelegten Wegen in der Stadt, stellte Montag der Verkehrssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Karlheinz Hora, in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien zu der aktuellen Radfahrdebatte und den damit verbunden Aussagen von VP-Gemeinderat Gerstl und G-Gemeinderat Maresch fest.

Hinsichtlich der von Gerstl gewünschten Verkehrserziehungsmaßnahmen für Kinder, meinte Hora, dass diese bereits in den Kindergärten und in den ersten Klassen der Wiener Volksschulen aber auch im Zuge der Aufklärungsarbeit der Rad- und Kraftfahrerorganisationen stattfinden würden. Hora: "Der von Kollegen Gerstl geforderte, verpflichtende Quasi-Fahrradführerschein für unter 14-Jährige und andere Vorschläge lösen das Problem nicht und sind nichts anderes als eine weitere Facette der derzeit in der ÖVP grassierenden Prüfungsforderungswelle für alles und jedes".

Nicht zuletzt erteilte Hora auch der Forderung von Gerstl nach der Überwachung des Radverkehrs durch eine mögliche Wiener Stadtwache eine Absage. "Die Überwachung der Einhaltung der Straßenverkehrsordnung im Rahmen des fließenden Verkehrs obliegt grundsätzlich der Polizei, die gegenüber den Verkehrsteilnehmern - im Gegensatz zu einer zahnlosen Stadtwache - auch eine Exekutionsmöglichkeit hat", betonte Hora. Auch meinte der SP-Mandatar, dass die Bandbreite der seitens der Wiener ÖVP vorgeschlagenen Tätigkeiten einer möglichen Stadtwache bereits ein Ausmaß erreicht hätte, dass fernab jeder Realität wäre. "Das grenzt schon hart an Jux und Tollerei", schloss Hora. (Schluss)

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