JVP-Kurz: Wien braucht eine zweite "Gruft"

Wien (OTS) - "Die aktuelle Diskussion um das Ernst-Kirchweger-Haus im zehnten Bezirk hat gezeigt, dass gerade das Auffangnetz für soziale Randgruppen in Wien nicht ausreichend ist. Genau deshalb muss Wien eine weitere, umfassende Betreuungseinrichtung schaffen, die sich am Modell der Gruft orientiert", erklärte heute der geschäftsführende Landesobmann der JVP-Wien, Sebastian Kurz.

Das Engagement für soziale Randgruppen, so Kurz weiters, darf sich aber nicht auf eine ganz bestimmte Gruppe beschränken. "Dass sich die Verantwortlichen mit Punks auseinandersetzen müssen ist klar. Aber der Umstand, dass der Fond Soziales Wien (FSW) und somit die Stadt Wien bereits zwei Millionen Euro für das Ernst-Kirchweger-Haus ausgegeben haben und für diese Gruppe noch eine weitere Unterkunft erwerben wollen, lässt befürchten, dass die Stadt auf andere Gruppen vergisst", kritisierte er weiters.

"Die Stadt", so der geschäftsführende Landesobmann abschließend, "muss ihre Bemühungen um soziale Rand- und Problemgruppen definitiv verbreitern. Denn Kinder und Jugendliche aus sozial schwierigen Verhältnissen und auch Obdachlose haben ein Anrecht auf eine würdige soziale Unterstützung!"

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