VP-Gerstl: Schluss mit lustig für rücksichtslose RadfahrerInnen

ÖVP Wien präsentiert "Forderungskatalog Fahrrad"

Wien (OTS) - "Es muss endlich Schluss mit lustig sein für jene rücksichtslosen Radfahrerinnen und Radfahrer, die in den vergangenen Wochen und Monaten noch immer nicht verstanden haben, dass sie nicht alleine auf der Straße unterwegs sind. Es geht um wechselseitige Rücksichtnahme und darum, ein friedliches und unfallfreies Miteinander sämtlicher Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten", so der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Gerstl, anlässlich der Präsentation des "Forderungskatalogs Fahrrad" der ÖVP Wien.
Fünf Forderungen richten sich an die Verkehrsplaner der Stadt Wien mit Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker an der Spitze, zehn weitere Forderungen auch an Verkehrsminister Werner Faymann. Im Forderungskatalog enthalten ist unter anderem die Angleichung der Promillegrenze bei Radfahrern analog zu Autofahrern auf 0,5 Promille. "Derzeit dürfen Radfahrer auch mit 0,8 Promille noch die Straßen unsicher machen", so Gerstl.
Weitere Forderungen an die jeweils Verantwortlichen betreffen die verstärkte Kontrolle der Einhaltung des Handyverbots, die Einführung einer Geschwindigkeitsbeschränkung von 10 km/h auch bei geregelten Radfahrüberfahrten, aber auch die vermehrte Schaffung von Fahrradabstellplätzen, die regelmäßige Erneuerung der Bodenmarkierungen sowie die verpflichtende Radfahrausbildung für Kinder bis 14 Jahre. "Es ist leider Fakt, dass eine viel zu große Zahl von Unfallbeteiligten an Radunfällen Kinder unter 14 Jahren sind. Die Stadt Wien muss hier dringend vermehrt Kurse anbieten. Außerdem gehört die Helmpflicht zumindest für Kinder bis 14 in der Straßenverkehrsordnung verankert", sagt der VP-Verkehrssprecher. Er fordert Minister Faymann auf, umfassend zu prüfen, inwieweit eine Kennzeichnungspflicht für Fahrräder die Anzahl der unbekannten Unfallbeteiligten reduzieren könnte.
Weiters sinnvoll wäre auch eine Gesetzesinitiative des Verkehrsressorts zur Änderung der StVo, den Radverkehr betreffend. Zuständig für die Kontrolle sollte nach den Plänen der VP-Wien eine Stadtwache sein. "Die Verkehrsplaner der Stadt müssen künftig alles tun, damit die bisherigen eklatanten Planungsfehler beim fließenden Verkehr der Vergangenheit angehören", schließt Gerstl.

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