Österreich leistet Katastrophenhilfe in Peru

Bundesministerium für Inneres koordiniert zehntägigen Einsatz im Erdbebengebiet

Wien (OTS) - Unter Federführung der Bundeswarnzentrale im Bundesministerium für Inneres ist die Katastrophenhilfe für die Erdbebenopfer in Peru angelaufen. Über Ersuchen der Bundeswarnzentrale hat das Bundesministerium für Landesverteidigung die Leiterin der Heeressanitätsanstalt Oberösterreich, Mjr. Ärztin Dr. Sylvia Sperandio, nach Peru entsandt. Der gesamte Einsatz wird vom Bundesministerium für Inneres im Rahmen seiner Zuständigkeit für die internationale Katastrophenhilfe und das Staatliche Krisen- und Katastrophenschutzmanagement organisiert.

Sperandio verfügt über eine Katastrophenhilfsausbildung im Rahmen der Vereinten Nationen (UNDAC). Sie wird als nationale Expertin am 19. August 2007 von Linz über Caracas nach Lima reisen. Die Ärztin wird mit anderen EU Experten die Koordination der angelaufenen Hilfe unterstützen und weitere Erfordernisse an Hilfeleistungen erkunden. Die Einsatzdauer ist vorerst für zehn Tage vorgesehen.

In Peru hat am 15. August 2007 ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 weite Teile des Landes verheerende Schäden angerichtet. Mehr als 500 Tote wurden bisher geborgen, tausende Menschen sind verletzt oder obdachlos. Die peruanische Regierung hat noch am 15. August 2007 an Österreich ein bilaterales Hilfeersuchen gerichtet und um Unterstützung bei der Bewältigung der Katastrophe gebeten.

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