FP-Mahdalik: Flughafenausbau - nachträgliche UVP zum Krenreiben

Sizilianische Zustände haben vollendete Tatsachen geschaffen

Wien, 20-08-2007 (fpd) - Der Fluglärmsprecher der FPÖ-Wien LAbg. Toni Mahdalik bezeichnet die von der EU ins Auge gefasste nachträgliche UVP für den massiven Ausbau des Flughafens zu Lasten von 300.000 Fluglärmgeschädigten in Wien als Augenauswischerei. Nach den Millioneninvestitionen ist der Ausgang nach der ungeschriebenen Regel "Wer zahlt, schafft an" unschwer vorauszusehen. Brüssel soll seine Energien besser dafür aufwenden, die negativen Auswirkungen des Ausbaus a’la Palermo zu minimieren und den gesundheitsschädlichen Fluglärmterror in und um Wien unter die Lupe zu nehmen und zu bekämpfen.

Der durch die gigantischen Ausbaumaßnahmen verursachte Anstieg von über 100.000 auf rund 250.000 Flugbewegungen von 1996 bis 2005 hat massive zusätzliche Fluglärmbelastungen für 300.000 Menschen in Wien mit sich gebracht. Der 20%-Eigentümers Wien hat mit dem Segen der SPÖ und der damals mitregierenden ÖVP den Ausbau ohne UVP gefördert und der Gesundheit sowie den Geldbörsen (Grundentwertung) der Bevölkerung gewaltigen Schaden zugefügt, hält Mahdalik fest.

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Wiener SPÖ sich endlich ihrer sozialen Verantwortung gegenüber der Bevölkerung wieder bewusst werden sollte und nicht länger den fetten Dividenden aus der 20%-Beteiligung am Flughafen mehr Wert als der Gesundheit der Menschen beimessen müßte, erklärt Mahdalik. (Schluss)am

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien
4000/81747

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0002