Österreichischer Seniorenring: BM Buchinger soll endlich Seniorenrat aufwerten

ÖSR Generalsekretär NAbg. Neubauer fordert Anerkennung des Seniorenrates als Verhandlungspartner für Pensionisten!

Wien (OTS) - "Im Zuge der alljährlich wiederkehrenden Pensionsdiskussion stellt sich wieder einmal heraus, dass der Seniorenrat in der derzeitigen Form ein zahnloses Instrument darstellt", sagte heute der freiheitliche Seniorensprecher und ÖSR-Generalsekretär NAbg. Werner Neubauer.

Bereits Anfang des Jahres hatte Neubauer darauf hingewiesen und mehrfach gefordert, dass die Aufwertung des Österreichischen Seniorenrates für den Sozialminister Buchinger höchste Priorität haben müsse. "Dem gesamten Vorstand des Seniorenrates muss hinkünftig ein Verhandlungsmandat für Senioren beziehungsweise Pensionisten hinsichtlich der Anpassung ihrer Pensionen zukommen", sagte Neubauer. Während nämlich alle Berufstätigen sich auf die jeweiligen Gewerkschaftsvertretungen verlassen, haben die Senioren hinsichtlich ihrer Pensionsanpassungen keine Vertretung, welche mit den Sozialpartnern darüber in Verhandlung treten würde. "Die Senioren haben es sich nicht verdient, dass über Ihre jährliche Pensionsanpassung wie auf einem orientalischen Bazar gefeilscht wird", stellt Neubauer fest. Menschen die ein Arbeitsleben lang Ihren Sozialbeitrag geleistet haben, dürfen nicht zu Bittstellern in diesem Land degradiert werden.

Es sei auch von absoluter Notwendigkeit, die Vorstandsmitglieder des Seniorenrates bei der Neuordnung der Altersteilzeit aktiv einzubinden, forderte Neubauer. "Auch wenn die Präsidenten Karl Blecha und Dr. Khol für sich in Anspruch nehmen, den Seniorenrat nach außen hin zu vertreten, wäre es ein auch von der SPÖ selbst immer wieder geforderter Akt der Fairness, auch die in den Seniorenrat gewählten Vertreter des Österreichischen Seniorenringes zu den anstehenden Verhandlungen und Gesprächen einzuladen", fügte Neubauer hinzu. "Damit wäre tatsächlich die Mehrheit der Senioren in Österreich vertreten und der Seniorenrat würde dadurch den Namen einer Interessensvertretung zu Recht tragen", schloss Neubauer.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0004