Vilimsky präsentiert Petition gegen ORF-Gebühren

Wien (OTS) - FPÖ-Generalsekretär Konsumentenschutzsprecher Harald Vilimsky präsentierte heute in einer Pressekonferenz die von ihm initiierte Petition gegen die ORF-Gebühren.

Rund 240 Euro würden von jedem unter dem Titel "ORF-Gebühren" eingehoben, der ein Fernsehgerät zuhause habe, egal ob man das Programm ansehe oder nicht. Das sei eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, erklärte Vilimsky. Heute könne man an die 100 Programme und mehr empfangen. Die Hand halte allerdings nur der ORF auf. Die Gebühren würden immer höher, das Programm dafür immer schlechter und die Anzahl der Seher immer geringer. Diese Online-Petition solle der Startschuss dafür sein, damit die ORF-Zwangsgebühr endlich falle. "Ich bringe diese Sache persönlich ins Parlament und mache als Abgeordneter den notwendigen Druck", betonte Vilimsky.

Die Petition im Wortlaut:

Wir, die Unterzeichnenden, fordern eine faire Medienlandschaft für Österreich und daher die Abschaffung der ORF-Zwangs-Gebühren.
Es wäre Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Rundfunkbetreibers, dem Objektivitäts- und Informationsprinzip gerecht zu werden sowie eine Grundversorgung an Bildung anzubieten. Diesem Auftrag trägt der ORF seit langem nicht mehr Rechnung. Nichts desto trotz werden vom Zuschauer/Zuhörer Gebühren zwangsweise eingehoben, und zwar die höchsten von ganz Europa!
Noch schlimmer: Mit Umstellung auf digitales Fernsehen werden die Zuseher gezwungen, auf eigene Kosten technisch umzurüsten. Nehmen sie diese Mehrkosten nicht auf sich, so müssen sie trotzdem die ORF-Gebühren weiter bezahlen. Dies stellt einen unfassbaren Missstand dar, den wir nicht länger bereit sind hinzunehmen.
Deshalb fordern wir in gemäß der vom Verfasser eingebrachten Petition an den Petitionsausschuss des österreichischen Nationalrates die schnellstmögliche Einstellung der Rundfunkgebühren und des Fernsehentgelts.

Unterschreiben kann man auf www.weg-mit-den-orf-gebuehren.at

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