Bayr: Pröll als Umweltminister heillos überfordert

"Rundumschläge und Eifersüchteleien bringen nichts" - Beim Klimaschutz an einem Strang ziehen

Wien (SK) - Eine "Bankrotterklärung" sind für SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr die Aussagen von Umweltminister Pröll im heutigen "Kurier" zum Klimaschutz. "Pröll ist seit dem Jahr 2003 für Umwelt zuständig, seitdem hat sich Österreich von den Kyoto-Zielen immer weiter entfernt. Das Einzige, was Pröll dazu einfällt, ist, die Verantwortung auf Gott und die Welt abzuschieben." Pröll stelle damit einmal mehr unter Beweis, dass er als Umweltminister "heillos überfordert" ist, so Bayr am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Die Äußerungen von Pröll sind umso unverständlicher, da er auf der einen Seite mangelnde Unterstützung beklagt, auf der anderen Seite gekränkt reagiert, wenn ihm anerkannte Experten zur Seite gestellt werden", erklärte die SPÖ-Umweltsprecherin. Angesichts der erschreckenden Zahlen - Österreich liegt heute etwa 37 Prozent über den Kyoto-Zielen - sei klar, dass nur mit einem akkordierten Vorgehen die Vorgaben noch erfüllt werden können. "Rundumschläge und Eifersüchteleien eines beleidigten Ministers bringen uns daher nicht weiter. Jetzt muss gemeinsam an einem Strang gezogen werden, damit die enormen Herausforderungen im Klimaschutz auch tatsächlich bewältigt werden können", betonte Bayr und appellierte an die ÖVP, hier auch endlich einen Beitrag zu leisten. (Schluss) ps

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