VP-Stiftner: Zweiklassengesellschaft bei der Wasserversorgung Wiens untragbar

Auch in Spitzenverbrauchszeiten sollten Donaustadt und Floridsdorf mit Hochquellwasser versorgt werden

Wien (VP-Klub) - "Die Umweltstadträtin hat in einem Leserbrief selber zugegeben, dass die bei Spitzenverbrauchszeiten in den Bezirken Donaustadt und Floridsdorf praktizierte Zumischung von Lobaugrundwasser zum Hochquellwasser an Spitzenverbrauchstagen durchaus gang und gebe ist", kritisierte heute der Umweltsprecher der ÖVP Wien, LAbg. Roman Stiftner, die damit verbundene Ungleichbehandlung der Bezirke bei der Wasserversorgung in Wien.

"Es kann nicht sein, dass die von der Stadt Wien so hoch gepriesene Wiener Wasserqualität an besonders heißen Tagen für die Bürger jenseits der Donau nicht Standard ist", so Stiftner. Die Stadt Wien müsse daher dafür sorgen, dass auch zu Spitzenzeiten ausreichend Hochquellwasser für alle Stadtteile vorhanden sei. Für die dafür notwendigen Investitionen wäre laut dem VP-Umweltsprecher genug Geld vorhanden, denn allein im Rechungsabschluss der Stadt für das Jahr 2006 überstiegen die Einahmen der Wiener Wasserwerke die Ausgaben um 67,5 Mio. Euro. "Statt dieses Geld ins allgemeine Budget fließen zu lassen, sollte es dafür verwendet werden, für alle Wiener eine gleich gute Wasserversorgung zu garantieren", schloss Stiftner.

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