Kopietz: Wiener Gesundheitssystem leistet Hervorragendes!

Verunsicherungsstrategie Korosecs bezeichnend für Konzeptlosigkeit der Wiener ÖVP

Wien (SPW) - "Es drängt sich allmählich der Eindruck auf, dass bei der Wiener ÖVP sachpolitisch einiges im Argen liegt. Wie anders ist es zu erklären, dass eine Partei ständig zu den fragwürdigsten Mitteln flächendeckender Verunsicherung greifen muss, um noch irgendwie Medienaufmerksamkeit zu finden. Darunter zu leiden hat vor allem das hervorragende Wiener Gesundheitssystem, das in unsachlichster und polemischer Weise ‚madig’ gemacht wird. Die Vorwürfe, die allen voran von Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec erhoben werden, sind in aller Form zurückzuweisen: Sie sind einfach inhaltlich falsch, verdrehen Tatsachen und zielen darauf ab, das Vertrauen der Wienerinnen und Wiener in die Leistungen des Gesundheitssystems systematisch zu untergraben", betonte der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Harry Kopietz am Samstag gegenübr dem Pressedienst der SPÖ Wien.****

Wie aus einer aktuellen Analyse der Hans-Böckler-Stfitung hervorgehe, so Kopietz weiter, sei die Zufriedenheit mit der Gesundheitsversorgung in vielen europäischen Ländern tatsächlich gesunken. "Es gibt aber eine bezeichnende Ausnahme: Alleine in Österreich ist die Zufriedenheit gestiegen. Genauso erfreulich ist, dass Wien in der internationalen Mercer-Studie, die auch die Gesundheitsversorgung beurteilt, auf Platz 1 innerhalb der EU rangiert. Das sind klare Belege für das Vertrauen der Menschen in den Zustand des Gesundheitssystems", unterstrich Kopietz und fügte hinzu:
"Gerade in Wien ist dies kein Zufall, sondern klares Ergebnis sozialdemokratischer Politik. Hier gibt es ein exzellentes Spitalskonzept, ein Geriatriekonzept für sechs neue Geriatriezentren und ein durchdachtes Investitionsprogramm. Außerdem werden bis Ende 2009 alleine 600 Millionen Euro für die bauliche Modernisierung der Wiener Spitäler zur Verfügung gestellt!"

Nicht nachzuvollziehen sei weiters das "Herumgezetere" Korosecs in Bezug auf angeblich zu lange Wartezeiten in Wiener Spitälern: "Dazu gilt es festzuhalten: Akutfälle werden immer sofort behandelt. Das geschieht ohne Ansehen von Person, sozialem Status, Herkunft oder Alter. In Wiens Spitälern gibt es im Gegensatz zu anderen Ländern keinerlei Alterslimits für Herz-, Augen-, oder Gelenksersatzoperationen. Für die Behandlung ist ausschließlich die medizinische Indikation maßgebend." Der Krankenanstaltenverbund überprüfe zudem regelmäßig Anmeldelisten und Terminvergaben für planbare Operationen. "Beispielsweise wartet man in Niederösterreich auf eine Hüftoperation zwei Jahre - während die Wartezeit im Wiener AKH 8 bis 18 Wochen beträgt. Ich denke, alleine dieser Vergleich spricht eine deutliche Sprache. Aber auch bei der Herzinfakt-Therapie liegt Wien an der Weltspitze: Mit durchschnittlich 80 Minuten Operationszeit ist eine Versorgung in Rekordzeit gegeben! Also, erneut weit gefehlt, Frau Korosec", unterstrich Kopietz.

Abschließend hielt der Landesparteisekretär fest: "Faktum ist: Das Wiener Gesundheitssystem leistet Hervorragendes - Spitzenmedizin für alle, unabhängig vom Einkommen. Unsere Aufgabe ist es, diese hohen Standards nicht nur abzusichern, sondern weiter auszubauen. Hier aus Profilierungssucht Verwirrung zu stiften und Vertrauen zu zerstören, ist hochgradig verantwortungslos. Aber diese konzeptlose Verunsicherungsstrategie wird ohnehin auf den Urheber zurückfallen!" (Schluss) tr

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