SP-Haider fordert: Sofortiger Stopp für Börsepläne der Energie AG

Dramatische Entwicklung an den Börsen erfordert Umdenken Landesregierung hat Handlungsbedarf

Linz (OTS) - Unter dem Eindruck der umfassenden Börsenturbulenzen sieht sich die SP OÖ in ihren Bedenken gegen die völlig verfehlten schwarz - grünen Börsepläne für die Energie AG voll bestätigt. "Es ist angesichts der gewaltigen Geldvernichtung an den Börsen verantwortungslos, unseren heimischen Energieversorger den Börsehaien buchstäblich zum Fraß vorzuwerfen. Damit würde die Energiezukunft für alle Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher gefährdet. Dieser undurchdachte und gefährliche Börsegang der EAG muss sofort gestoppt werden. Die Landesregierung hat in dieser wichtigen Frage Handlungsbedarf", fordert Erich Haider die schwarz-grünen Börsebefürworter auf, noch rechtzeitig die Notbremse zu ziehen.

Angesichts der jüngsten Turbulenzen an den Börsen steht fest: Ein Versorgungsunternehmen gehört nicht an die Börse. Jeder Einzelne/jede Einzelne kann mit seiner /ihrer Unterschrift ein Umdenken bei Schwarz und Grün bewirken und den Börsegang der Energie AG im Jahr 2008 verhindern. "Die Energiezukunft Oberösterreichs steht auf dem Spiel", lädt LH-Stv. Erich Haider die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher erneut ein, jetzt die Initiative 'Kein Börsegang der Energie AG!' schon jetzt zu unterschreiben, auch wenn die Unterschriftensammlung noch bis zum 21. Dezember läuft.

Was ein Kurssturz für ein Unternehmen auslösen könne, zeigen die Beispiele der letzten Tage. So hat die Börsen - Immobilienkrise in den USA eine der größten privaten Hypothekenbanken, die First Magnus Financial Corp., gezwungen, am Donnerstag ihre Geschäfte einzustellen. Die Bank beschäftigt mehr als 5.500 Mitarbeiter in mehr als 300 Niederlassungen in allen 50 US-Staaten, ergänzt Haider.

"Dabei ist eine Bank kein Versorgungsunternehmen wie die Energie AG, auf deren Versorgung mit Strom und Wasser zu leistbaren Preisen die Bevölkerung tagtäglich angewiesen ist. Trotzdem sind die Folgen dramatisch. Daher sollten sich ÖVP und Grüne den vernünftigen Sachargumenten gegen eine Privatisierung der Energie AG nicht länger verschließen. Wir sollten darüber in der Landesregierung sofort Gespräche führen", appelliert Haider an das politische Verantwortungsbewusstsein von Schwarz-Grün.

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