FP-Blind: Hundesteuerinkasso - Wien soll das Geld rasch eintreiben und Aushilfskräfte zum Hundekotputzen anstellen

Wien, 14.08.2007 (fpd) - Als unglaubliche Schlamperei und
schlechten Umgang mit Steuergeld bezeichnet der Wiener FPÖ Gemeinderat LAbg. Kurth-Bodo Blind, die vom Rechnungshof kritisierte Tatsache, dass die Hundebesitzer der Stadt Wien rund 787.000 Euro an Hundesteuer schuldig sind.

Schon jetzt melden 50% der Hundebesitzer ihren Hund in Wien erst gar nicht an. Die, die es trotzdem tun zahlen nicht, da die Stadt Wien nicht bereit ist, die 43,60 Euro einzuklagen. Die 14 Euro Gerichtskosten pro Fall wären allerdings gut angelegt, da einerseits sich die Moral rasch bessern würde und andererseits die Kosten vom Schuldner zu begleichen sind, meint Blind.

In Zeiten der EDV mit hohem Verwaltungsaufwand zu argumentieren
sei lächerlich. Wenn es Wien problemlos gelingt die 21 Euro fürs Falschparken einzutreiben wird dies bei 43,60 Euro für die Hundesteuer auch möglich sein. Bevor man eine Diskussion über die Erhöhung der Hundesteuer führt, müsse man alle Säumigen zur Kasse bitten. Wenn man bedenkt dass ein Aushilfskraft bei der MA48 rund 7 Euro kostet schmeißt die Stadt Wien einen Betrag weg um den sie ein Jahr lang rund 58 zusätzliche Reinigungskräfte beschäftigen könnte, so Blind.

Weiters kritisiert Blind die kostenintensive Praxis der Stadt Wien, jedes Jahr eine neue Hundemarke prägen zu lassen. Jährliches Prägen und Versenden sind verschwendete Steuermittel. Diese könnten wesentlich sinnvoller eingesetzt werden, meint Blind abschließend. (Schluss)

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