Niederwieser zu Vorschlägen des Rechnungshofes: Mehr Geld für Bildung - weniger für Verwaltung ist ein richtiger Weg

Wien (SK) - "Die aktuellen Vorschläge des Rechnungshofes zur Verwaltungsreform kann man mit mehr Bildung und weniger Verwaltung zusammenfassen. Und sie kommen gerade zur rechten Zeit, nämlich im Vorfeld einer Reform der Schulverwaltung", so SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser zum den gestern vorgestellten Papier. Vieles davon hat der Rechnungshof schon in früheren Berichten ausführlich dargelegt, aber die Zusammenfassung zeigt, dass noch einiges zu verbessern ist, um mit dem Steuergeld sorgsam umzugehen. ****

Besonders positiv bewertet Niederwieser auch die Kritik des Rechnungshofes an den hohen Drop-Out-Raten vor allem in den ersten Klassen der BHS und an der hohen Zahl an Klassenwiederholungen. "Das waren auch Punkte, die wir in die Regierungsverhandlungen eingebracht haben und die sich im Koalitionspapier ebenso wieder finden, wie die Zusammenlegung von Landesschulräten und Schulverwaltungen der Länder."

Nicht zufrieden ist Niederwieser mit der Sichtweise des Rechnungshofes für eine Reorganisation der Schulstandortstruktur, weil hier nur Volks-, Haupt- und Sonderschulen und die Polytechn. Schulen angeführt sind. "Eine wohnortnahe Mittelstufe und eine bessere Nutzung der Raum- und Personalressourcen erfordert auch eine Einbeziehung der AHS-Unterstufe in solche Überlegungen. Die Parallelität von Hauptschule und AHS-Unterstufe hat nämlich nicht nur eine bildungspolitische sondern auch eine finanzielle Dimension von der ich annehme, dass sie der Rechnungshof zwar gesehen aber letztlich doch ignoriert hat", so Niederwieser abschließend. (Schluss) js/mp

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