GPA-DJP Konflikt um Euro 1000,- Mindestlohn bei Rechtsanwälten um Facette reicher

Zahlreiche Anfragen von Angestellten aus Bundesländern ohne Kollektivvertrag auf der Suche nach ihrem richtigen Gehalt

Wien (GPA-DJP/ÖGB) - Auf Grund zahlreicher Anfragen von Angestellten aus den Bundesländern ohne Kollektivvertrag (Vorarlberg, Tirol, Kärnten, Oberösterreich) teilt die GPA-DJP mit, dass in diesen Fällen auf die so genannte "ortsübliche Entlohnung", inklusive dem 13. und 14. Gehalt, in der jeweiligen Region zu verweisen ist. "Wir können nur jede einzelne Anfrage prüfen, vor allem die Frage nach der mehrjährlichen Gehaltsentwicklung ist im Moment kaum zu beantworten", heißt es in der GPA-DJP.++++

Verwundert zeigt man sich in der GPA-DJP über vereinzelt bekannt gewordene Einschüchterungen gegen UnterstützerInnen der von der GPA-DJP initiierten Internetaktion. "Wir gehen davon aus, dass es sich dabei um bedauernswerte Einzelfälle handelt, alles andere wäre einfach unfassbar, wir leben ja bekanntlich in einer Wirtschaftsdemokratie und nicht im 19. Jahrhundert", kommentierte dies der Stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-DJP, Karl Proyer.

Unter www.gpa-djp.at haben mittlerweile rund 500 UnterstützerInnen ihren Unmut gegen die Haltung des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages kundgetan. Sie fordern weiterhin die Umsetzung von Euro 1000,- Mindestlohn und Verhandlungen über zeitgemäße Kollektivverträge auch für Angestellte bei Rechtsanwälten.

ÖGB, 14. August 2007 Nr. 472

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