FPÖ Wien kritisiert gefährliches Radfahren in Wien

Wien (OTS) - In einem Mediengespräch der Wiener Freiheitlichen am Dienstag schilderte GR Dr. Herbert Madejski eine "gefährliche Entwicklung der Unfallzahlen von Radfahrern". Im Jahr 2006 seien es acht Tote und 18 schwer Verletzte in Wien gewesen. Diese Zahlen seien auf mehrere Gründe zurückzuführen wie u.a. auf die Tatsache, dass 50 Prozent der Fahrräder nicht den Sicherheitsbestimmungen entsprächen. Zudem gäbe es gefährliche Schnittstellen in der Stadt, wie etwa Radwege direkt vor einigen Stationen der Öffentlichen Verkehrsmittel.

Madejski präsentierte seinen Forderungskatalog an die Wiener Stadtregierung. Zu den Maßnahmen gehören u.a. ein sofortiger Planungs- und Baustopp von gemischten Wegen für Radfahrer und Fußgänger, eine allgemeine Helmpflicht, ein Erkennungszeichen kombiniert mit einer Haftpflichtversicherung für Wiener Radfahrer sowie eine drei bis fünf Personen starke Einsatztruppe der Wiener Polizei, die ausschließlich für Gesetzesübertretungen von Radfahrern zuständig ist. Dringenden Handlungsbedarf gäbe es an mehreren Orten wie entlang des gesamten Rings, des äußeren Gürtels, der Zweierlinie und der Fußgängerzonen.

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