Kaiser und Seiser fordern Konsequenzen von Wiedenbauer

Ruf nach "geordnetem Rückzug" und "personeller Erneuerung"

Klagenfurt (SP-KTN) - Verantwortungsbewusstes Handeln und entsprechende Konsequenzen von Klagenfurts SPÖ-Chef Ewald Wiedenbauer nach dem Urteil des Parteischiedsgerichtes zur Causa Klagenfurter SPÖ verlangten am Dienstagvormittag auch Klubobmann Peter Kaiser und der Bezirksparteivorsitzende von Feldkirchen LAbg. Herwig Seiser.

Angesichts des Schiedsspruches und des mehr als unterdurchschnittlichen Wahlergebnisses bei der zweiten Bezirkskonferenz sei eine "personelle Erneuerung" in der Klagenfurter SPÖ dringend notwendig. Kaiser appellierte daher an Wiedenbauer, ein nachvollziehbares und konstruktives Szenario für einen "absehbaren und geordneten Rückzug" vorzulegen, um weiteren Schaden von der Klagenfurter und gesamten Landespartei abzuwenden.

Eine solche "saubere Lösung" sollte, wenn möglich, "von Innen kommen", und er, Kaiser, sei überzeugt, dass die Klagenfurter SPÖ diese "Kraft der Erneuerung und Selbstreinigung" auch besitze. Was die SPÖ und deren Funktionäre und Mitglieder jetzt dringend bräuchten, sei "Licht am Ende des Tunnels". Auch Kaiser legte Wert auf die Feststellung, dass der Schiedsspruch alles andere als ein Freispruch sei, sondern vielmehr ein "klarer politischer Handlungsauftrag". In diesem Zusammenhang wies der Klubobmann in Richtung Freispruch gehende Interpretationen als "realitätsfern" und als "mit meinem und dem Demokratieverständnis der gesamten SPÖ nicht vereinbar" zurück.

Seiser indes "hat es schön langsam satt, mich bei den Leuten für das Fehlverhalten einiger weniger unbelehrbarer Klagenfurter Funktionäre rechtfertigen zu müssen". Immer wieder werde er nämlich bei Terminen und Veranstaltungen in seinem Heimatbezirk mit dem Fehlverhalten der Wahlkommission und der Parteispitze der Klagenfurter SPÖ konfrontiert. Der Bezirkschef von Feldkirchen forderte in Folge dessen Wiedenbauer im Sinne der Gesamtpartei auf, "die Konsequenzen zu ziehen" und "der Sache ein rasches und sauberes Ende zu machen". Die derzeitige Situation sei für die vielen anständigen "kleinen" Funktionäre "schlicht und einfach eine Zumutung", so Seiser. (Schluss)

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