Missethon: Verteidigungsminister übt sich in Vogel-Strauß-Taktik

Überforderter Darabos steckt den Kopf in den Sand

Wien, 11. August 2007 (ÖVP-PK) „Verteidigungsminister Darabos übt sich jetzt offensichtlich in der Vogel-Strauß-Taktik und steckt den Kopf in den Sand“, stellt ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon fest. „Wenn ich selber meine Märchen glaube, werden es die anderen auch irgendwann tun“, scheint sich der Verteidigungsminister zu denken. „Die Vogel-Strauß-Taktik ist für einen Verteidigungsminister jedenfalls denkbar ungünstig. Ich fordere Darabos auf, endlich zu seiner Verantwortung zu stehen“, so Missethon. ****

„Wenn Darabos jetzt immer noch behauptet, von den Auswirkungen seines Kuhhandels auf die Gegengeschäfte nichts gewusst zu haben, ist das unverfroren“, erklärt Missethon und verweist darauf, dass die SPÖ den Gegengeschäftsvertrag bereits während der Koalitionsverhandlungen ausgehändigt bekommen hatte und Bundesminister Bartenstein bereits vor Abschluss des Darabos-Deals mehrmals – sowohl öffentlich als auch im Ministerrat – auf die jetzt eingetretenen Folgen einer Stückzahlreduktion hingewiesen hatte. Auch Darabos´ Parteifreund Kräuter hatte erst im gestrigen „Standard“ festgestellt, dass sowohl der Vertrag, als auch eventuelle Auswirkungen auf die Gegengeschäfte bereits im Vorfeld bekannt waren. „Darabos hat aus parteitaktischem Kalkül ganz bewusst Tausende Arbeitsplätze aufs Spiel gesetzt. Da hilft es auch nichts, wenn er jetzt trotzig auf falschen Tatsachen beharrt“, erklärt Missethon.

„Darabos ist schlicht und einfach vollkommen überfordert. Das zeigt auch die Einfärbungsaktion in seinem Ministerium“, so der ÖVP-Generalsekretär. Die Bundesheerreform als Argument zu missbrauchen, dass 21 verdiente Sicherheitsexperten einfach ausgewechselt werden, wäre lächerlich, wenn diese Vorgehensweise nicht so besorgniserregend wäre. „Wenn man das im Zuge einer Unternehmensneustrukturierung macht, steht man kurze Zeit später vor dem Konkursrichter. Beim Bundesheer geht es aber nicht nur um Geld, sondern um die Sicherheit des Landes. Der überforderte Darabos ist ein echtes Sicherheitsrisiko“, schließt Missethon.

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