Schule: Niederwieser zu Molterer - ÖVP beklagt Probleme, die sie nicht lösen will

Wien (SK) - SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser will die Aussage von ÖVP-Chef Molterer, der im "Standard" von einer "negativen Auslese" in den Hauptschule spricht, nicht einfach stehen lassen:
"Das haben sich weder die SchülerInnen noch die LehrerInnen an Hauptschulen verdient. Jahrelang hat die ÖVP bei der Bildung gespart, Förderunterricht gestrichen und jede Reform verweigert. Jetzt müssen sie sich auch noch als 'negative Auslese' bezeichnen lassen." Leider sieht die ÖVP immer noch nicht, dass sich viele Probleme, die sie jetzt beklagt, mit einer gemeinsamen Schule bis 14/15 Jahre mit innerer Differenzierung am besten lösen ließen, so Niederwieser weiter. "Die Vergabe von Bildungs- und Lebenschancen im Alter von neun Jahren ist einfach inhuman!" ****

Außerdem wundert sich Niederwieser über die Behauptung des Finanzministers, dass die Länder für die Hauptschulen zahlen würden. "Eigentlich müsste der Finanzminister wissen, dass es die Gemeinden sind, die für die Schulgebäude und die Einrichtung aufkommen, und der Bund für die Lehrer."

Trotzdem ist der SPÖ-Bildungssprecher optimistisch für die Schulreform. "Wir haben ein gutes Regierungsprogramm, das auf den SPÖ-Konzepten aufbaut. Mit dem Regierungswechsel und dem Wechsel im Unterrichtsministerium ist wieder Schwung in die Bildungslandschaft gekommen." (Schluss) wf

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