ARBÖ: Urlauberschichtwechsel sorgt für bis zu 40 Kilometer Stau

Nadelöhre Transitstrecken im Westen und Bayern sowie Grenzstellen zu Ungarn und Slowenien

Wien (OTS) - Der Urlauberschichtwechsel sorgte heute Samstag Vormittag, für die erwarteten Staus. Betroffen waren nach Informationen des ARBÖ vor allem die Transitrouten im Westen und die Grenzstellen zu Slowenien sowie zu Ungarn.

Bereits seit den frühen Morgenstunden wurde der Verkehr vor dem Tauerntunnel (Salzburg) in Richtung Süden nur mehr blockweise abgefertigt. Binnen weniger Minuten bildete sich ein kilometerlanger Rückstau. Gegen Uhr betrug die Staulänge rund 3 Kilometer.

Ab dem Vormittag sorgte dann vor allem der Rückreiseverkehr für erhebliche Verzögerungen. Vor dem Katschbergtunnel (Kärnten/Salzburg) musste gegen 09:00 Uhr Blockabfertigung verhängt werden. Gegen 12:30 Uhr wurden nach Informationen des ARBÖ in Fahrtrichtung Norden rund 8 Kilometer Stau gemessen. Auch auf der Westautobahn (A1) in Salzburg gab es zwischen der ehemaligen Grenze Walserberg und der Auffahrt Salzburg/Süd auf rund 13 Kilometern nur mehr ein Weiterkommen im Schritttempo.

Auch im benachbarten Tirol brauchten die Urlauber bei der Rückreise einiges an Geduld. Auf der Fernpaß Strecke (B179) wurde der Verkehr ab den Mittagsstunden vor dem Leermoosertunnel nur mehr blockweise in Fahrtrichtung Deutschland geschleust. Die Folgen waren binnen weniger Minuten kilometerlange Staus. Auch vor dem Brettfalltunnel bei Schwaz auf der Zillertal Bundesstraße (B169) wurde talauswärts ab 11:30 Uhr Blockabfertigung verhängt. Auch hier war für die Urlauber einiges an Geduld gefragt. "Auf der Inntalautobahn (A12) und der Brennerautobahn (A13) ging zwischen dem Brenner und der Grenzstelle Kufstein auf rund 100 Kilometern zum Teil nur mehr sehr langsam in Richtung Deutschland voran.

Im äußersten Westen - Vorarlberg - hieß es auf der Rheintalautobahn (A14) und der Schweizer Landesstraße (L202) im Raum Bregenz viel Geduld mitbringen. Vor dem Pfändertunnel auf der A14 kam es gegen 12:30 Uhr zu rund 2 Kilometer Stau. Auf der L202 kamen die Autofahrer zwischen Lochau und Bregenz auf rund 3 Kilometern nur mehr im Schneckentempo voran.

Geduldsprobe an den Grenzen zu Ungarn und Slowenien=

Auch an den Grenzstellen wurden die Reisenden zum Teil auf eine harte Geduldprobe gestellt. Im burgenländischen Nickelsdorf hieß es seit den frühen Vormittagstunden "bitte warten". In Richtung Ungarn wurden Wartezeiten von bis zu 2 Stunden gemeldet. In Spielfeld (Steiermark) mussten sich die Autofahrer auf der Autobahn (A9) rund 1 Stunde bei der Einreise "anstellen". Vor dem Karawankentunnel (Kärnten) hieß es sowohl bei Ein- als auch bei der Ausreise rund 45 Minuten warten.

"Die längsten Staus wurden wieder einmal aus dem benachbarten Bayern gemeldet. Auf der Verbindung München-Salzburg (A8) kam in den Mittagstunden es zwischen der Grenze und dem Knoten München/Süd auf mehreren Abschnitten zu rund 40 Kilometer Stau in Richtung bayrische Hauptstadt. In der Gegenrichtung gab es zwischen Bad Aibling und Irschenberg rund 8 Kilometer Stau", berichtet ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.

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