Rohr und Schober fordern von Wiedenbauer Konsequenzen

Riepl für Bezirksparteivorsitzende von Villach und Klagenfurt Land "untragbar"

Klagenfurt (SP-KTN) - Konsequenzen von Klagenfurts SPÖ-Chef Ewald Wiedenbauer nach dem Urteil des Parteischiedsgerichtes zur Causa Klagenfurter SPÖ forderten am Samstag auch die SPÖ-Bezirksparteivorsitzenden von Villach und Klagenfurt Land, LR Reinhart Rohr und LAbg. Rudolf Schober.

Angesichts des Schiedsspruches forderte Rohr von Klagenfurts SPÖ-Chef "Konsequenzen und Veränderung". Wiedenbauer habe "dringenden Handlungsbedarf", die Öffentlichkeit hätte nämlich unter den gegebenen Voraussetzungen "null Verständnis" für "das Einzementieren von Positionen". Das Ergebnis des Schiedsgerichtes sei in seiner Gesamtheit keinesfalls ein Freispruch, und jede derartige Interpretation ist für den Landesrat "unverfroren und vermessen". Insgesamt sei das Verhalten einzelner Mitglieder der Wahlkommission ein "Rütteln an den demokratischen Grundfesten der Sozialdemokratie", das in der SPÖ Kärnten "keinen Platz haben darf".

Schober indes forderte von Wiedenbauer, "das Gesamtwohl der Partei vor die Interessen einzelner Funktionäre zu stellen" und mahnte von Klagenfurts SPÖ-Chef eine "rasche und saubere Lösung ein". Besonders scharf kritisierte der Bezirksparteivorsitzende von Klagenfurt Land die "skandalöse" Reaktion Hermann Riepls auf den Schiedsspruch. Der Hauptverantwortliche der Wahlkommission sei damit für die SPÖ endgültig untragbar geworden, so Schober. (Schluss)

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