Plank: Niederösterreicher fühlen sich ausgesprochen sicher

Umfrage des Zivilschutzverbandes mit hoher Rücklaufquote

St. Pölten (NÖI) - Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher fühlen sich einer jüngsten Umfrage des Zivilschutzverbandes zufolge ausgesprochen sicher. "Nur 4,3 Prozent der Befragten gaben an, sich in ihrem persönlichen Lebensumfeld weniger sicher zu fühlen. In Niederösterreich wurden durch ehrenamtliche Mitarbeiter des Zivilschutzverbandes etwa 11.000 Fragebögen verteilt, mehr als 3.700, das sind fast 34 Prozent, wurden beantwortet und ausgewertet", berichtet der für Zivil- und Katastrophenschutz zuständige Landesrat Josef Plank.

In ganz Österreich wurden 150.000 Fragebögen verteilt, 15.000 wurden zurückgeschickt und ausgewertet. Die Werte bezüglich Sicherheit liegen im internationalen Vergleich zweifelsohne im absoluten Spitzenfeld. Weiters ergab die Befragung, dass der Wunsch nach Information über Zivilschutzfragen in allen relevanten Bereichen des Lebens sehr groß ist und die Bevölkerung sich regelmäßig Informationen wünscht. "Je nach Altersgruppe werden unterschiedliche Informationsmöglichkeiten bevorzugt. Die Internetgeneration setzt auf die elektronischen Medien, die etwas Älteren eher auf die konventionellen Medien. Es müssen daher auch in Zukunft alle Informationsschienen bedient werden", so Plank.

In den subjektiven Ängsten dominieren die Bedrohungsbilder Kriminalität vor technischen Katastrophen und Naturkatastrophen. Es zeigen sich bedeutsame Unterschiede nach Bundesländern: Während etwa im Großraum Wien die Angst vor Kriminalität vergleichsweise hoch ist, gilt in den westlichen und südlichen Bundesländern die größte Sorge den Naturkatastrophen. Weiters fürchten mehr als zwei Drittel der Österreicher Störfälle in grenznahen Atomkraftwerken, aber nicht einmal ein Fünftel hat die geringsten Vorkehrungen dafür getroffen. Generell räumen die Österreicher dem Zivilschutz einen wichtigen Stellenwert ein.

"Die Ergebnisse für Niederösterreich zeigen, dass die regionale Betreuung durch die Sicherheitsinformationszentren intensiviert werden sollte. In der Öffentlichkeitsarbeit sollte der Bedarf an Informationen über Kriminalitätsprävention und Strahlenschutz stärker berücksichtigt werden, betont Plank.

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