Steinkellner: Lehne Sportsteuer ab

VP soll ihre Pläne für indirekte Steuererhöhungen aufgeben. Bewegung und Sport ersparen dem Gesundheitssystem mehr als Freizeitunfälle kosten

Linz, 10.August 2007 (OTS) - Harte Kritik an den aus dem Bereich
des VP-Wirtschaftsbundes kommenden Vorschlägen für indirekte Steuererhöhungen - sie werden verschämt "Zuschläge" genannt - übt der oö. FPÖ-Klubobmann LAbg. Mag. Günther Steinkellner.

"Einmal ist es ein VP-Ärztekämmerer, ein anderes Mal ein Wirtschaftsbündler - aber immer laufen die Vorschläge darauf hinaus, jene zusätzlich zu belasten, die etwas für ihre Gesundheit tun und Sport betreiben. Der jüngste Vorschlag für einen siebenprozentigen(!!!) Aufschlag auf Sportgeräte ist ein wirklicher Angriff auf Sportler", sagte FPÖ-Klubobmann Steinkellner.

Die VP sollte ihre Pläne für indirekte Steuererhöhungen schnellstens wieder in ihrer Mottenkiste verschwinden lassen.

"Es ist ja geradezu grotesk, wenn ausgerechnet der Bundesinnungsmeister der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure - also einer Branche, in der bekannt sein müsste, wohin mangelnde Bewegung bei den Menschen führt - dafür eintritt, auf Sportgeräte, also auch für Sportschuhe, eine siebenprozentige Sportsteuer aufzuschlagen."

Steinkellner nennt es "eine Verhöhnung der Menschen, wenn dazu seitens des Wirtschaftsbündlers beteuert wird, man wolle nicht von einer Steuer reden, nur von einem Zuschlag, der in einen Fonds fließen soll. Die Menschen sollen sich bewegen, etwas für ihre Gesundheit tun. Das erspart dem österreichischen Gesundheitssystem sicher ein Vielfaches von dem, was die Freizeitunfälle kosten."

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