Martinz: EU-Schutzmaßnahmen für Kärnten

Maul- und Klauenseuche: Keine Gefahr für Kärntner Viehbestand. EU beschließt Maßnahmen.

Klagenfurt (OTS) - "Das Auftreten von Maul- und Klauenseuche (MKS) in Großbritannien hat zu vermehrten Anfragen besorgter Landwirte in meinem Ressort geführt", gibt EU- und Agrar-LR Josef Martinz bekannt. Nach Rücksprache mit den zuständigen Stellen in der Europäischen Union kann Martinz die besorgten Bauern beruhi-gen: "Die Schutzmaßnahmen im Individualverkehr wurden verstärkt. So wird das Gepäck von Reisenden aus Großbritannien penibelst überwacht, um die private Einfuhr von Erzeugnissen tierischen Ursprungs zu verhindern", erklärt Martinz.

Weiters werden die Reisenden angehalten, keine Fleisch- bzw. Fleischwaren sowie Milchprodukte nach Österreich bzw. Kärnten einzuführen. "Durch diese rigiden Maßnahmen kann davon ausgegangen werden, dass keine Gefahr einer Einschleppung des MKS-Erregers bestanden hat und besteht", sagt Martinz.

Für die Kärntner Verbraucher besteht keinerlei Gefährdung. Bei dem MKS-Virus handelt es sich um einen ausschließlich für Klauentiere (Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, usw.) hochansteckenden aber für Menschen ungefährlichen Tiererreger. "Nachweislich sind in den vergangenen vier Monaten weder Lebendtiere noch tierische Produkte eingeführt worden", gibt Martinz abschließend
bekannt. (Schluss)

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