Scholik: Wir müssen Kinder vor Gewaltvidoes auf Handys schützen

BM Schmied muss konkrete Maßnahmen setzen und Hilfestellungen anbieten

Wien (OTS) - "Die Vorfälle in Oberösterreich im Falle der Gewaltvideos auf Handys ist kein Einzelfall, sondern nur die Spitze des Eisberges", betont Eva Scholik, Vorsitzende der AHS-Lehrer/innen in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD). "Um weitere Fälle zu vermeiden und konsequent entgegen wirken zu können muss BM Schmied konkrete Maßnahmen setzen und Hilfestellungen anbieten", so Scholik weiter.

Um Kinder und Jugendliche vor den verschiedensten Formen von Gewalt zu schützen legt die Gewerkschafterin Scholik BM Schmied nahe, mehr darauf zu achten den Schulalltag zu verbessern, statt in Expertengruppen zu theoretisieren - "da immer mehr Schüler, Eltern und Lehrer unter Gewalt in den Schulen leiden", sagt Scholik.

"In der Gewaltprävention ist die Politik verstärkt gefordert", betont Scholik in diesem Zusammenhang. Lehrer tun ihr Bestes, stehen dem Problem aber oft machtlos gegenüber, da sie kaum über eine wirkungsvolle Handhabe verfügen. "Anstatt nur die Gesamtschule voranzutreiben, muss Schmied jetzt endlich Hilfestellungen für betroffene Schüler, Eltern und Lehrer anbieten. Lehrer brauchen Unterstützung durch entsprechende Fachleute und gegebenenfalls auch bessere Sanktionsmöglichkeiten."

Die Sicherheit und ein gewaltfreies Aufwachsen unserer Kinder müssen hier im Vordergrund stehen. "Es geht um konkrete Verbesserungen in der Praxis und nicht nur um Reißbrett-Konzepte", so Scholik, die abschließend auch den Zusammenhang mit der Klassenschülerhöchstzahl und einem guten Klassenklima herstellt. Daher sei es wichtig, dass BM Schmied auch bei der Klassenschülerhöchstzahl von 25 Schüler/innen gefordert ist. "Die Grenze von 25 Schüler/innen müsse auch in der AHS erreicht werden."

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