Küberl zu freiwilligem Sozialjahr: "Nachhaltige Lösung dringend nötig"

Sozial engagierte Jugendliche sind "leuchtendes Vorbild für Mitmenschlichkeit"

Wien (OTS) - "Schön, wenn der Hickhack nun endlich aufhört", kommentiert Caritas-Präsident Franz Küberl die vorläufige Einigung von SPÖ und ÖVP zur Finanzierung des Freiwilligen Sozialen Jahres. Die heutige Verständigung auf eine Übergangslösung bis Mitte 2009 sei ein erfreuliches Etappenziel, so Küberl: "Es kann nicht sein, dass Machtspiele und Kompetenzstreitigkeiten auf dem Rücken von sozial engagierten, jungen Menschen ausgetragen werden. Ich gehe davon aus, dass die große Koalition für diese kleine Frage eine nachhaltige Lösung finden wird, die junge Mädchen und Burschen zu sozialem Engagement motiviert und nicht davon abhält."
Küberl plädiert für eine rasche gesetzliche Regelung: "Es braucht eine rechtliche Basis für das Sozialjahr. Mit deren Ausarbeitung muss sofort begonnen werden, damit wir nicht in der Zukunft das gleiche Theater haben wie jetzt."

Immerhin seien Jugendliche, die sich ein Jahr voll und ganz für andere einsetzten, ein "leuchtendes Vorbild an Mitmenschlichkeit", so Küberl. Denn: "Freiwillige sind das Bindemittel unserer Gesellschaft. Vor allem jungen Menschen dürfen hier keine Prügel in den Weg gelegt werden." Die Jugendlichen selbst würden in dem einen Jahr viele wertvolle Erfahrungen sammeln: "Nicht wenige entscheiden sich später für einen Sozialberuf, etwa im Pflegebereich", nennt der Caritas-Präsident einen weiteren positiven Effekt des Freiwilligen Sozialen Jahres.

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