Amon: 15. Monatsentgelt für Arbeitnehmer schon mit nächsten Lohnverhandlungen umsetzen!

Auch steuerfreies Existenzminimum für jedes unversorgte Familienmitglied muss Bestandteil der nächsten Steuerreform sein

Wien (OTS) - ÖAAB-Generalsekretär und ÖVP-Sozialsprecher Abg.z.NR Werner Amon fordert mit Nachdruck eine stärkere Partizipation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am wirtschaftlichen Erfolg der Österreichischen Unternehmen. "Es ist außerordentlich erfreulich, dass es der Wirtschaft derzeit so gut geht. ,Geht´s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut’ darf daher nicht nur bloß ein Schlagwort sein", so Amon.

Auch die Kaufkraft ist ein wesentlicher Faktor zur Unterstützung der guten Konjunktur. "Daher ist sowohl die steuerliche Entlastung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit ihren Familien als auch die Beteiligung der selben am wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen ein Gebot der Stunde", betonte der ÖAAB-Generalsekretär.

Selbst die Unternehmerschaft fordere aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung eine stärkere soziale Absicherung der Arbeitgeber. "Es ist legitim, wenn die Unternehmer für sich eine Arbeitslosenversicherung, die Übernahme des ÖAAB-Modells der Abfertigung NEU, ja selbst ein steuerbegünstigtes ,13. und 14. Monatseinkommen’ verlangen. Ebenso legitim ist es aber auch, wenn der ÖAAB eine entsprechende Beteiligung am Erfolg der Unternehmen für die Arbeitnehmerseite beansprucht. So ist es notwendig, bei einer, so rasch wie möglich umzusetzenden Steuerreform, für die Familien ein steuerfreies Existenzminimum für jedes unversorgte Familienmitglied zu verlangen, aber auch eine ordentliche Beteiligung am unternehmerischen Erfolg einzufordern. Die Umsetzung eines 15., steuerbegünstigten Monatsentgeltes sollte daher möglichst rasch - am besten beginnend mit den nächsten Lohnverhandlungen - in Angriff genommen werden, so ÖAAB-Generalsekretär abschließend.

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