FP-Vilimsky: Unsinniges "Fahren mit Licht am Tag" birgt Nachteile für alle

Unsinniger Versuch führt zu Mehrausgaben, erhöhtem Sicherheitsrisiko und höherer Umweltbelastung

Wien (fpd) - Die Unsinnigkeit von verpflichtendem Fahren mit Licht am Tag ist eine völlig unnotwendige Belastung für die Umwelt und gefährdet schwächere Verkehrsteilnehmer wie Motorradfahrer und Fußgänger", so heute FPÖ-Verkehrssprecher, Generalsekretär NRAbg. Harald Vilimsky. ****

Der Licht-Zwang am Tag bringe einen gigantischen Mehrverbrauch von über 330.000 Tonnen Kohlendioxid. Der Mehraufwand an Energie und Treibstoff sei beachtlich. Für die Umwelt eine zusätzliche, jedoch mehr als unnötige Belastung. Und das, obwohl der Umwelt- bzw. Klimaschutz im Vordergrund stehen sollte. Stattdessen werden unsinnige Versuche durchgeführt, die ausschließlich negative Resultate bringen.

Neben der erhöhten Umweltbelastung, sei die Einführung von Fahren mit Licht am Tag ein unverschämter Anschlag auf die Geldbörsen heimischer Autofahrer. Es käme zur vermehrten Lampenverschleiß. Außerdem wäre es bei neueren Modellen kaum mehr möglich, die Lampe des Kfz’s selbst auszutauschen, wodurch wiederum ein Fachmann benötigt und zu bezahlen wäre - natürlich aus eigener Tasche, versteht sich. Und auch der Spritverbrauch würde sich durch das ständige Brennen des Lichtes erhöhen. Scheinbar sei Mobilität kein Grundrecht mehr, sondern bloß ein weiterer willkommener Punkt für die Regierung, die Autofahrer finanziell zur Verantwortung zu ziehen. Diese versuche allem Anschein nach mit allen Mitteln, den Österreichern ein Loch in den Bauch zu fressen, empört sich Vilimsky.

Des weiteren raube die generelle Verpflichtung für Fahren mit Licht am Tag den österreichischen Motorradfahrern die erhöhte passive Sichtbarkeit und damit einen wichtigen Schutzaspekt. Vor der Einführung des Licht-Zwangs konnte die schmale Silhouette einspuriger Kfz’s viel besser gesehen werden. Nun sind die ohnehin benachteiligten Verkehrsteilnehmer, darunter auch Fußgänger und Radfahrer viel schlechter wahrnehmbar und damit noch mehr gefährdet. Selbst Augenärzte warnen vor einer Reizüberflutung durch den Licht-Zwang. "Das ist verkehrs- und sicherheitstechnischer Nonsens der Extraklasse, Herr Verkehrsminister!", meint der Generalsekretär.

"Im Interesse des Klimaschutzes, der Sicherheit von Motorradfahrern und Fußgängern, aber auch der Geldbörsen der österreichischen Autofahrer fordere ich den sofortigen Abbruch noch vor Beendigung der Evaluierungsphase", so Vilimsky abschließend. (Schluss) hn

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