Niederwieser begrüßt die "erfrischenden und direkten Aussagen" Bernd Schilchers zur ÖVP-Bildungsdiskussion

Wien (SK) - Als "sehr erfrischend und direkt" bezeichnet SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser am Dienstag die jüngsten Aussagen Bernd Schilchers zu den diversen bildungspolitischen Fragmenten der ÖVP in der jüngsten Zeit. "Wichtig für die Schule in Österreich und die Zukunft der Kinder ist eine klare bildungspolitische Linie. Daher sollte man die Schulreformkommission in Ruhe arbeiten lassen und deren Ergebnisse dann seriös diskutieren." ****

Für die SPÖ sei es jetzt wichtig, die zentralen Punkte einer Schule der Zukunft umzusetzen, die da sind:
- kleinere Klassen und dadurch mehr Zeit für den einzelnen Schüler/die einzelne Schülerin;
- ein flächendeckendes Angebot an ganztägigen Schulen - damit können schlechtere Bildungschancen aufgrund des Elternhauses gut ausgeglichen werden und
- eine spätere Entscheidung ob Lehre, AHS oder BHS mit 14/15 - auch das bringt gerechtere Bildungschancen.

"Wir können es uns auch nicht mehr leisten, rund 1/5 der Jugendlichen ohne ausreichende Kenntnisse in Deutsch, Rechnen und Naturwissenschaften ins Leben zu entlassen, eine hochentwickelte und wissensgeleitete Wirtschaft braucht bestens ausgebildete Mitarbeiter/innen und keine Analphabeten." Als entscheidenden Hebel zur Qualitätsverbesserung sieht Niederwieser die umgehende Einführung der Bildungsstandards: "Nächsten Herbst muss es so weit sein!"

Für den SPÖ-Bildungssprecher sind all diese Punkte "auf Schiene", und er wünscht sich von den Verfassern diverser Aussendungen und Artikel, "vielleicht doch einmal das Regierungsprogramm in Ruhe durchzulesen". Die Neue Mittelschule steht da freilich nicht drin, aber: "Wir haben eine hochrangige Expertenkommission vereinbart, und die wird wahrscheinlich einen Bericht vorlegen, der Basis für einen vernünftigen und zukunftsorientierten Beschluss über eine neue Schulorganisation sein wird." Niederwieser abschließend: "Asterix ist zwar recht witzig aber die letzten sturen Verteidiger eines alten Schulsystems werden die VP-ler dann auch nicht mehr sein wollen und bei einem Wahlkampf über dieses Thema können sie nur neuerlich verlieren." (Schluss) up

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