Missethon: Schmied muss aus Gesamtschul-Tagträumen aufwachen und Maßnahmen setzen

Vorfälle in Oberösterreich zeigen Handlungsbedarf im Schulalltag

Wien, 7. August 2007 (ÖVP-PK) „Die schockierenden Vorfälle in Oberösterreich zeigen den akuten Handlungsbedarf beim Thema Gewalt an der Schule“, stellt ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon fest. Das Ausmaß des Vorfalles in Vöcklabruck sei zwar zum Glück noch nicht die Regel, aber auch kein Einzelfall, verweist Missethon
unter anderem auf eine WHO-Studie aus dem Jahr 2006, die aufzeigt, dass mehr als 40 Prozent aller 11 bis 15-Jährigen innerhalb eines Jahres an einer Rauferei in der Schule beteiligt waren. „Diese gewalttätigen Auswüchse dürfen nicht mehr länger toleriert werden – auch die linken Kuschelpolitiker müssen zur Kenntnis nehmen, dass Jugendliche Grenzen brauchen – zu ihrem eigenen Wohl.“ ****

„Wenn Jugendliche Videos von Prügeleien, Vergewaltigungen und Hinrichtungen am Handy haben, ist das mehr als nur ein Alarmsignal. Einerseits ist es notwendig, auch das Problembewusstsein bei den Eltern zu schaffen“, sagt der ÖVP-Generalsekretär: „Denn ohne Unterstützung aus dem Elternhaus sind die Lehrer machtlos.“ Andererseits sollen den Lehrern ausreichend Handlungsmöglichkeiten in die Hand gegeben werden: „Lehrer sollen ganz klare Sanktionen setzen können. Wenn wir den Jugendlichen keine Grenzen setzen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn sie grenzenlos werden. Respekt, Disziplin und Ordnung müssen wieder hergestellt werden an den Schulen.“

„Unterrichtsministerin Schmied soll endlich die Realität zur Kenntnis nehmen und aus ihren Gesamtschul-Tagträumen aufwachen. Jetzt ist nicht die Zeit, um zu theoretisieren. Konkrete Maßnahmen müssen her, um sicherzustellen, dass unsere Kinder ohne Angst in die Schule gehen können. Anstatt eine ideologisch motivierte Expertentruppe über linke Bildungsphantasien philosophieren zu lassen, muss Schmied jetzt handeln und sicherstellen, dass der Gewalt an den Schulen Einhalt geboten wird“, fordert Missethon.

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