GLOBAL 2000: Transitlawine einbremsen - Kosten aufdecken!

Forderung nach flächendeckender LKW-Maut, Anhebung der Mineralölsteuer und Bahnausbau

Wien (OTS) - Laut Arbeiterkammer sind die Zahlen beim heimischen Transitverkehr dramatisch gestiegen. Die aktuellen Ergebnisse bestätigen die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 in ihrer Forderung nach Kostenwahrheit beim Güterverkehr. "Die wirtschaftliche Globalisierung funktioniert nur deshalb, weil Gütertransport künstlich billig gehalten wird. Das trifft sowohl für den Flug-, Schiffs- und LKW-Verkehr zu. Überall dort wird mit kostengünstigen Treibstoffen, Auslagerung in Billiglohnländer und daraus resultierender Unterminierung von Umwelt- und Sozialstandards gearbeitet", so Heinz Högelsberger, Verkehrsreferent von GLOBAL 2000. Laut Untersuchung der Arbeiterkammer macht der Transitverkehr bereits 40 Prozent des grenzüberschreitenden Güterverkehrs aus. Die Bahn verliert dabei kontinuierlich Marktanteile an den LKW.

Um diesem umwelt- und gesundheitsschädlichen Trend entgegen zu wirken, fordert GLOBAL 2000 von den Ministern Faymann und Molterer folgende Maßnahmen:
- flächendeckende LKW-Maut auf allen Straßen
- Anhebung der Mineralölsteuer auf das Niveau der Nachbarländer
- lückenloses Nachtfahrverbot für LKW
- verstärkte Kontrollen von LKW
- beschleunigter Ausbau der Bahnverbindungen zu den osteuropäischen Nachbarländern

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GLOBAL 2000 Verkehrsreferent: Heinz Högelsberger, Tel.: 01/81257 30-38
GLOBAL 2000 Presse: Lydia Matzka 0699/14 2000 26, Ruth Schöffl, 0699/14 2000 19

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