Faymann: Entscheidung über Licht am Tag fällt im Herbst

Forschung wird im Energie- und Klimaschutzfonds dominante Rolle spielen

Wien (SK) - "Es ist jetzt eine sehr umfassende Untersuchung in Auftrag, die Anfang September an das österreichische Parlament übermittelt wird, die alle Aspekte von Licht am Tag - sowohl die ökologischen als auch jene der Verkehrssicherheit - umfasst. Anhand dieser Studie wird entschieden, wie es mit Licht am Tag weitergeht", stellte Verkehrs- und Infrastrukturminister Werner Faymann am Dienstag im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Vorsitzenden des Vorstands von Siemens Österreich, Brigitte Ederer und dem Vorsitzenden des Zentralbetriebsrates von Siemens Österreich, Friedrich Hagl, fest. "Ich war und bin ein Skeptiker der Maßnahme aber jetzt gilt es, die Studie abzuwarten. Es reicht nicht, wenn zwei oder drei Minister wahrscheinlich der selben Meinung sind", so Faymann. Weitere Themen waren F&E-Entwicklungen und -Schwerpunkte sowie ausländische Forscher. ****

Was das Thema ausländischer Forscher betreffe, sei er mit Wirtschaftsminister Bartenstein ganz einer Meinung. "Forscher, die zu uns kommen wollen, müssen wir gemeinsam unterstützen", betonte Faymann. Hier gebe es in der Regierung keinerlei Auffassungsunterschiede.

"Drei Prozent F&E-Quote ist schnell gesagt, aber schwer erreicht", unterstrich der Minister. Deshalb sei es wichtig, dass alle Beteiligten, die Politik ebenso wie die großen, kleinen und mittleren Unternehmen eng zusammenarbeiten. "Von den drei Prozent F&E-Quote, die wir erreichen wollen, sollen zwei Drittel aus der Privatwirtschaft kommen. Die Leistung ist also gemeinsam zu erbringen, denn es ist ein engagiertes Ziel." Mit dem Energie- und Klimaschutzfonds, der im Herbst starte würden auch wichtige Impulse gesetzt, um in der Forschung neue Themenfelder zu bearbeiten. Hier fügen sich auch die Anstrengungen von Siemens Österreich, ein Kompetenzzentrum im Bereich der Energie und Energieeffizienz nach Österreich zu holen, nahtlos ein.

Es gelte aber auch, die Ausgaben für F&E entsprechend zu evaluieren, um die Mittel noch effizienter einzusetzen. "Mir wäre es wichtig, dass alle Bereiche dieser Querschnittmaterie gemeinsam evaluiert werden könnten. Für eine solche Evaluierung treffen wir im Augenblick die nötigen Vorbereitungen", unterstrich Faymann. Damit würde sich auch zeigen, wo Schwachstellen seien. Diese gelte es dann sanft zu verändern und zu verbessern. (Schluss) js

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