Greenpeace-Kritik an EU-Kommission: Keine Aufweichung der CO2-Obergrenze für Neuwagen!

Wien (OTS) - Im Februar konnte sich die deutsche Autoindustrie bereits bei der Aufweichung der geplanten CO2-Obergrenze für Neuwagen gegen die EU-Kommission durchsetzen. Dieser Vorstoß reichte den deutschen Autokonzernen aber anscheinend noch nicht, kritisiert Greenpeace heute in einer Aussendung.

Die aktuellen Pläne der EU-Kommission, die CO2-Obergrenzen nach Gewichtsklassen zu regeln, hieße, keine Maßnahmen gegen die massiven Klimaschädiger zu tätigen und der Klimazerstörung durch den Verkehr weiterhin tatenlos zuzusehen. "Auch der Verkehr muss endlich seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten, und deshalb darf die EU-Kommission nicht schon wieder vor der deutschen Autoindustrie in die Knie gehen", fordert Greenpeace-Sprecher Bernhard Obermayr.

Bereits vor über zehn Jahren hat die Automobil-Industrie in Europa versprochen, freiwillig eine Obergrenze von 120 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer zu erreichen, um einer gesetzlichen Regelung damit zuvorzukommen. Während die französischen und italienischen Autokonzerne dieses Vorhaben weitestgehend in die Tat umsetzen werden, hinkt Deutschland dramatisch hinterher. "Entweder hat die deutsche Autoindustrie damals gelogen oder sie ist aus unerfindlichen Gründen tatsächlich nicht in der Lage, ihr Versprechen einzuhalten", kritisiert Obermayr.

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