Vilimsky: Stehengelassen! Teilt Westenthaler Lugner-Schicksal?

Offenbar erfolglose Pilgerfahrt Westenthalers an Wörthersee

Wien (OTS) - Es ist schon herzig, wenn sich ausgerechnet der "Struwelpeter" (Jörg Haider über Peter Westenthaler) über mangelndes Niveau in der Politik beklagt, meint FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky. Genau so gut könnte Richard Lugner über die Einmischung der Medien in sein Privatleben erbost sein oder sich Jürgen Drews über die "Ballermannisierung" der Musik erzürnt zeigen. Kein Wunder also, wenn angesichts dieser kühnen Aussage sogar dem BZÖ-Niveaubeauftragten Gerald Grosz die Spucke weg bleibt.

Interessant ist es für Vilimsky jedenfalls, dass Westenthaler seine Rücktrittsgedanken nach seiner rituellen Kärnten-Reise zum Besten gibt. Offenbar sind seine Anbiederungsversuche beim Kärntner Landeshauptmann diesmal nicht auf fruchtbaren Boden gefallen. Vielleicht kommt er ja aber vor der nächsten Nationalratswahl wieder…

Die Dissonanzen zwischen Bund-Orangen und Kärntner Orangen sind laut Vilimsky mehr als absehbar gewesen. Schließlich schreien es seit der Wahl die Spatzen von den Dächern, dass Haider zwar das Kapital investiert, Westenthaler und Konsorten aber den politischen Nutzen geerntet hätten. Die Kosten-Nutzen-Rechnung verläuft insofern auf einer völlig schiefen Ebene. Und Westis letzte Pilgerreise nach Kärnten ist offenbar ohne Erfolg geblieben...

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