Findeis: Kriminalität in Österreich noch nie so hoch wie jetzt

Abnehmende Sicherheit ist Ergebnis der Versäumnisse der VP-Innenminister

St. Pölten, (SPI) - "Sein Fahrrad wird sich der Herr Innenminister wohl von der Staatspolizei bewachen lassen - ansonsten könnte es ganz leicht sein, dass er bald die Sommertour auf ‚Schusters Rappen’ fortsetzen muss. Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher haben schön längst jedwedes Verständnis für die VP-Gesundbetereien über die steigende Kriminalität in unserem Bundesland verloren. Noch nie geschahen so viele Straftaten wie jetzt, noch nie gab es so viel Schaden für die Bevölkerung, noch nie wurde so viel eingebrochen und so viel gestohlen - und all das ist das Ergebnis der Versäumnisse und der Kürzungspolitik der VP-Innenminister während der vergangenen Jahre", kommentiert der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hermann Findeis, Aussagen von Innenminister Platter zur Sicherheit in Österreich.****

"In Niederösterreich wurden die vergangenen Jahre mehr als drei dutzend Wachzimmer zugesperrt und der Personalstand bei der Exekutive massiv verringert. Aktuell fehlen rund 400 Polizistinnen und Polizisten, viele Dienststellen können gerade jetzt zur Urlaubszeit gerade mal noch einen ‚Notbetrieb’ aufrechterhalten. Streifenfahrten zu den Nachstunden wurden zurückgeschraubt, die Fußstreifen ebenso verringert. Die Polizistinnen und Polizisten leisten eine hervorragende Arbeit. Sie sind allerdings zu wenig und sie werden von den VP-Innenministern seit Jahren im Stich gelassen. Auf seiner Radtour hätte der Innenminister sicher Gelegenheit, auch bei so manchen Einbruchsopfern in unserem Bundesland mal vorbeizuschauen. Die würden ihn sehr rasch wieder vom ‚Himmel der Selbstbeweihräucherung und des Eigenlobs’ auf den Boden der Realität zurückholen", fordert Findeis Platter auf, endlich für die Sicherheit in unserem Bundesland zu arbeiten. Findeis: "Wir brauchen zusätzliches Personal, mehr Budgetmittel und eine Modernisierung der Ausrüstung. Gerade im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2008 sollte der Innenminister damit beginnen, den Kopf wieder aus dem Sand zu ziehen."
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