Klubobmann Steinkellner: Strom durch Energie AG-Börsegang billiger!

Politiker im Aufsichtsrat völlige Fehlbesetzung!

Linz, 6.August 2007 (OTS) - Die jüngsten Berichte über die überhöhten Strompreise der beiden großen oö. Energieversorgungsunternehmen Energie AG und Linz AG nimmt der FPÖ-Klubobmann im oö. Landtag, Mag. Günther Steinkellner, zum Anlass, das Ja der FPÖ zum Börsegang der Energie AG zu bekräftigen.

Steinkellner ist überzeugt, dass durch den steigenden Wettbewerb im Zuge des Börsegangs vor allem die Stromkunden profitieren werden. Abgesehen davon könne die Energie AG auch nicht mehr länger zuschauen, wie die Stromabnehmer zu Hunderten zum Verbund wechseln. "Die Kunden laufen der Energie AG ja bereits scharenweise davon. Das ist bei einem Ersparnis von mehr als 100 Euro pro Jahr auch nicht weiter verwunderlich. Die Energie AG wird ihre Strompreise also längerfristig an jene der börsenotierten Verbund-Gesellschaft angleichen müssen", stellt der freiheitliche Klubobmann fest.

Weiters bekräftigt Steinkellner in diesem Zusammenhang die FPÖ-Forderung nach einer Entpolitisierung des Aufsichtsrates. "LH-Stv. Erich Haider hat als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Energie AG in Sachen Strompreis überhaupt nichts bewirkt! Ich frage mich, mit welcher Berechtigung er sich als Hüter der Interessen der Strombezieher aufspielt", so Steinkellner.
SP-Haider habe mit zu verantworten, dass in der Zeit, als die Energie AG zu 100 Prozent im Eigentum des Landes war, alle Anträge der FPÖ auf Senkung der Strompreise abgelehnt wurden.
"Da haben die Politiker im Aufsichtsrat nicht die Interessen der Strombezieher vertreten, sondern auf Gewinnmaximierung geschaut -obwohl die Marktsituation das nicht gerechtfertigt hatte. Da zeigt sich der Interessenskonflikt der Politiker in den Aufsichtsräten. Darum: Raus mit den Politikern aus den Aufsichtsräten und Fachleute hinein. Das muss man neben der SP auch den Grünen ins Stammbuch schreiben!", betonte Steinkellner.

"Die Privatisierung der Energie AG ist der richtige Weg! Das Unternehmen wird wettbewerbsfähiger und sich dadurch am Strommarkt behaupten können. Vor allem aber werden die oberösterreichischen Stromkunden langfristig profitieren", schließt Klubobmann Steinkellner.

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