Werk der Frohbotschaft Batschuns feiert 60jähriges Bestehen

LH Sausgruber: Beachtlicher Beitrag für das soziale Leben in Vorarlberg

Batschuns (VLK) - Im Bildungshaus Batschuns feierte heute Samstag, 4. August, das Werk der Frohbotschaft Batschuns sein 60jähriges Bestandsjubiläum. Die katholische Frauengemeinschaft war 1947 von Monsignore Edwin Fasching als sogenannte Weltgemeinschaft gegründet worden. Heute unterhält das Werk der Frohbotschaft zahlreiche soziale und religiöse Einrichtungen im In- und Ausland. "Von Beginn an leistete die Gemeinschaft einen beachtlichen Beitrag für das soziale Leben in Vorarlberg. Das Werk der Frohbotschaft war und wird auch in Zukunft ein wichtiger Partner des Landes bleiben", betonte Landeshauptmann Herbert Sausgruber im Rahmen des feierlichen Festakts.

Als Papst Pius XII. im Februar 1947 die sogenannten Weltgemeinschaften oder Säkularinstitute kirchenrechtlich erlaubte, legte Monsignore Edwin Fasching gemeinsam mit sieben Frauen in Batschuns in Vorarlberg den Grundstein für die katholische Frauengemeinschaft "Werk der Frohbotschaft Batschuns". Im Unterschied zu einer Ordensgemeinschaft leben die Mitglieder hier "mitten in der Welt", ohne Klausur und Ordenskleid. Sie gehen trotz Weihe und Sendung unterschiedlichen Berufen nach. Ausgehend von der Zentrale in Batschuns engagierte sich die Weltgemeinschaft bald weltweit.

Wichtiges soziales Engagement

Die Mitglieder des Werks der Frohbotschaft Batschuns richten ihr Leben danach aus, Armen, Unterdrückten und an den Rand gedrängten Menschen zu helfen und ihnen neue Ausblicke und Hoffnungen zu geben. Frohbotinnen setzen sich für eine gerechtere und menschlichere Gesellschaft ein. "Das Werk der Frohbotschaft erfüllt einen wichtigen sozialen Auftrag - weltweit und mit großem Engagement", so Landeshauptmann Sausgruber.

Dank an Karoline Artner

Landeshauptmann Herbert Sausgruber würdigte abschließend das langjährige Wirken von Karoline Artner, die das Werk der Frohbotschaft Batschuns über zehn Jahre geleitet hatte und nun nicht mehr zur Wiederwahl bereitstand. "Ich hoffe darauf, dass das Werk weiterhin seinen Auftrag gut erfüllen kann und dass sich immer wieder Menschen zusammenfinden, die den guten Geist der Frohbotschaft weiterführen und so das Werk weiterleben lassen", betonte Sausgruber.

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