Amon: Buchinger kann Verantwortung in Sachen Pflege und Betreuung nicht einfach abschieben

Im Herbst muss Lösung her, nicht eine weitere Arbeitsgruppe

Wien, 4. August 2007 (ÖVP-PK) „Buchinger muss seine Verantwortung in Sachen Pflege und Betreuung daheim wahrnehmen. Er kann sie nicht einfach abschieben“, so ÖVP-Sozialsprecher Werner Amon zu der von Sozialminister Buchinger heute im „Österreich“-Interview angekündigten Kommission. „Scheinbar ist der Sozialismusminister den Herausforderungen der Pflege-Thematik nicht gewachsen. Das hat sich schon im Juni abgezeichnet, als Buchinger vor Auslaufen der Amnestie keine Finanzierungslösung gefunden hatte. „Wenn die ÖVP Buchinger mit der Verlängerung der Amnestie nicht unter die Arme gegriffen hätte, würden die betroffenen Familien jetzt in der Luft hängen“, so der ÖVP-Sozialsprecher. ****

Dass die Zeit drängt, sollte dem Sozialminister eigentlich schon längst klar sein, so Amon. „Daher muss im Herbst die Lösung her, nicht eine weitere Arbeitsgruppe. Es ist unverständlich, wenn Buichinger hier so tut, als ob man alle Zeit der Welt hätte. Buchinger erweist sich immer mehr als Seifenblasenminister, dem seine eigene mediale Inszenierung derart wichtig ist, dass er jeden auch noch so undurchdachten und unausgereiften Vorschlag an die Öffentlichkeit trägt. Verantwortungsvolles Handeln sieht allerdings anders aus“, so Amon.

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