ÖVP-Sommertour „Österreich erfahren“: Missethon: Es ist Zeit für ein neues Österreich-Bewusstsein – BILD

Sechste Etappe der ÖVP-Sommertour führt in die Heimat von ÖVP-Bundesparteiobmann Molterer – klare Worte von Generalsekretär Missethon zu den Themen Werte, Familie und Bildung

Admont, 04. August 2007 (ÖVP-PD) Die ÖVP-Sommertour „Österreich erfahren“ machte gestern in Admont Station. Bei der Abendveranstaltung im Schloss Röthelstein plädierte ÖVP-Generalsekretär DI Hannes Missethon für ein neues Österreich-Bewusstsein und fand auch klare Worte für die Themen Familie und Bildung. Bei der heutigen sechsten Etappe der ÖVP-Sommertour radeln ÖVP-Bundesgeschäftsführerin Michaela Mojzis und JVP-Bundesobfrau Silvia Fuhrmann an der Spitze. Gemeinsam mit zahlreichen Klimaradlern geht’s vom Stift Admont über Weißenbach bei Liezen und Schlierbach bei Kirchdorf nach Kremsmünster, wo ÖVP-Bundesparteiobmann Vizekanzler Mag. Wilhelm Molterer und Oberösterreichs Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer die Klimaradler empfangen werden. ****

Bei der gestrigen Abendveranstaltung fanden sich Sport-Staatssekretär Dr. Reinhold Lopatka, ÖVP-Generalsekretär DI Hannes Missethon, ÖVP-Bundesgeschäftsführerin Michaela Mojzis, JVP-Bundesobfrau Silvia Fuhrmann, Bundesrätin MMag. Barbara Eibinger, der steirische ÖVP-Landesgeschäftsführer Mag. Bernhard Rinner sowie mehr als 80 Gäste ein. Im Zentrum standen die Themen Werte, Familie und Bildung. Geladen war auch Pater Gerhard, der den Tourteilnehmer/innen nach einem gemeinsamen Gebet den Segen spendete.

„Es ist Zeit für ein neues Österreich-Bewusstsein“, plädierte ÖVP-Generalsekretär Missethon gestern Abend. Er berichtete vom Besuch eines ÖVP-Gründungsmitgliedes, der ihn tief bewegt und „Lust darauf gemacht hat, hinzuschauen, was die ÖVP-Gründerväter eigentlich wollten“. Das Gründungsprogramm der ÖVP, das auf dreieinhalb Seiten Platz fand, war durchdrungen von Österreich-Bewusstsein – es war ein Bekenntnis und Plädoyer für unser Land und hatte seinen Schwerpunkt auf den wesentlichen Werten. „Es ist mir wichtig, dass wir wieder ein Stück zu diesem Österreich-Bewusstsein kommen, wissend um die eigenen Stärken und die Grundwerte, die uns stark machen“, so Missethon. „Werte haben auch immer mit Entscheidungen zu tun“, fuhr Missethon fort: „Wir müssen uns entscheiden, was wertvoll ist für uns. Wir wollen ein wertvolles Österreich und ich wünsche mir ein Stückchen mehr Stolz für dieses Land.“ Missethon plädierte auch dafür, die österreichische Fahne wieder vermehrt herzuzeigen – „mit Stolz und nicht nur am Nationalfeiertag“.

Im Zusammenhang mit dem Österreich-Bewusstsein bekräftigte Missethon auch die ÖVP-Position zum Thema Integration: „Wenn jemand zu uns kommt, hat er in diesem Land nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten“, betonte der ÖVP-Generalsekretär. Migrant/innen müssen die Sprache lernen, sich in den Arbeitsprozess einklinken sowie in unsere Lebensordnungen einordnen. Die entscheidende Frage ist aus seiner Sicht nicht, was die ÖVP für Migrant/innen tun kann, sondern was Migrant/innen für Österreich tun können. „Integration ist das Lernen unserer Spielregeln“, so Missethon, der dies nicht als „Ausländer-raus-Position“ missverstanden wissen möchte.

Beim Thema Familie wies Missethon auf die Tatsache hin, dass durch die Medien in den letzten Jahren alles hergezeigt wurde, nur nicht die „normale“ Familie mit Mutter, Vater und Kind(ern). Dabei leben in Österreich 75 Prozent der unter 15-Jährigen in „normalen“ Familien. Weiters verwies Missethon darauf, dass die Mehrheit der Eltern ihre Kinder in den ersten Lebensjahren selbst betreuen. Die ÖVP bekennt sich zur Wahlfreiheit für Familien. Allerdings betonte Missethon: „Ich möchte nicht, dass Frauen und Männer, die sich für die eigene Betreuung der Kinder entscheiden, einen Rechtfertigungsbedarf haben, dass sie daheim bleiben. Wir sollen nicht jene verteufeln, die sich für die eigene Betreuung ihrer Kinder entscheiden. Denn Mutter und Vater kann keine andere Institution ersetzen.“

Zur aktuellen Bildungsdebatte meinte Missethon: „Ich bin optimistisch, dass wir bis Ende September ein Konzept haben.“ Die ÖVP wird sich das gesamte System anschauen und nicht nur die Einheit zwischen 10 und 14 Jahren. „Unser Konzept muss auch alltagstauglich sein“, so Missethon in Hinblick auf die zunehmende Gewalt an den Schulen. „Wenn unser Konzept nicht Antworten auf die Fragen der Eltern, Lehrer und Schüler gibt, ist es ein schlechtes Konzept“, so Missethon. Bis Ende September wird „noch einiges an Diskussion notwendig sein“. Abschließend betonte Missethon: „Eine Partei mit Wertebasis ist eine wertvolle Partei und kann nicht zu allem ‚ja und Amen’ sagen.“

Teil des gestrigen Abends waren auch Statements der JVP-Bundesobfrau Abg.z.NR Silvia Fuhrmann und der steirischen Bundesrätin MMag. Barbara Eibinger. Beide gingen auf die ÖVP-Sommertour „Österreich erfahren“ sowie das vorrangige Ziel Klimaschutz und Nachhaltigkeit ein. „Wir Jungen setzen uns für die Nachhaltigkeit ein und es ist uns Verpflichtung, entsprechend zu handeln: Dazu gehört u.a. die Sicherung der Pensionen, unseres Gesundheitssystems und der Umwelt“, betonte JVP-Bundesobfrau Silvia Fuhrmann. Bundesrätin MMag. Barbara Eibinger verwies auf die neue Homepage www.buntschwarz.at und bekräftigte, dass sich die jungen Abgeordneten für ein „Lebensmittelpickerl“ für ausländische Produkte stark machen.

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