Flutkatastrophe in Bangladesch: Kindernothilfe-Partner evakuiert 20.000 Menschen

Duisburg/Wien (ots) -

Die Kindernothilfe stellt 30.000 Euro Soforthilfe für die Opfer der Überschwemmungen in Bangladesch zur Verfügung und bittet dringend um weitere Spenden. Der Kindernothilfe-Partner HEED evakuiert mit Motorbooten 20.000 Menschen, die in ihren Hütten von den Fluten eingeschlossen wurden. "Die Lage in Bangladesch ist dramatisch. Es fehlt an Trinkwasser und Lebensmitteln, Seuchen drohen", sagt Erhard Stückrath, Projektkoordinator der Kindernothilfe. "Die Menschen müssen rasch evakuiert werden. Besonders die Kinder brauchen schnelle Hilfe." Rund 20.000 Flüchtlinge werden mit Motorbooten aus den überschwemmten Gebieten gerettet und in 34 Schutzzentren untergebracht. Dort bekommen die Kinder und Familien zwei Mal am Tag warme Mahlzeiten: Reis, Linsen und Kartoffeln. Ärzte und medizinisches Personal versorgen die Evakuierten. Viele von ihnen leiden unter Durchfall, Fieber, Wurmbefall oder Hautausschlägen. Die Mitarbeiter von HEED verteilen Tabletten zur Desinfektion des Trinkwassers und Mineralstoff-Lösungen. Sie sollen besonders Kinder vor Mineralstoffverlust durch Durchfallerkrankungen schützen. Die Lage in Bangladesch ist dramatisch. Die durch den Monsun ausgelösten Überschwemmungen sind die schlimmsten seit Jahrzehnten. Es drohen Seuchen. Zahlreiche Familien sind obdachlos und campieren unter freien Himmel. Die Lage spitzt sich weiter zu: Auch die Hauptstadt Dhaka droht, in den Wassermassen zu versinken. Spenden unter dem Stichwort "Fluthilfe Asien", Verwendungszweck Z57236 an: Kindernothilfe Deutschland Konto: 45 45 40 BLZ: 350 601 90 (KD-Bank Duisburg) Österreich Konto: 92144077 BLZ 60000 (PSK)

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